— 13—
2. Deutsch. 3 St. Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke des Lese- buches. Die Gedichte des Kanons wurden gelernt und die in Quinta gelernten Gedichte wiederholt. Der zusammengesetzte Satz und zusammenfassende Einprägung der Regeln über die Zeichensetzung. Das Einfachste aus der Wortbildungslehre. Rechtschreibung: Wiederholung und Erweiterung des in Sexta und Quinta Gelernten. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, abwechselnd Diktate und Aufsätze(häusliche Aufsätze oder Klassenauf- sätze). Lina.
3. Latein. 8 St, Lektüre u. Grammatik je 4 St. Wiederholung der Formenlehre. Die Kasuslehre, einige Bestimmungen aus der Tempus- und Moduslehre, sowie Uebersetzungen nach dem Uebungsbuche. Wöchentlich eine Klassenarbeit. Gelesen wurden ausgewählte Abschnitte aus dem ersten Teile des Uebungsbuches. Lina..
4. Französisch. 4 St. L. 1— 36 des Lehrbuches. Alle 3 Wochen zwei schriftliche Arbeiten(abwechselnd häusliche Arbeit, Klassenarbeit oder Diktat). Sprechübungen im An- schluss an das Gelesene und an die Hölzel'schen Bilder Frühling und Herbst. Drei Gedichte wurden auswendig gelernt. Suchier.
5. Geschichte. 2 St. a) Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Grossen mit einem Ausblick auf die Diadochenzeit. b) Römische Geschichte bis zum Tode des Augustus. Lina.
6. Erdkunde. 2 St. Physische und politische Erdkunde von Europa ausser Deutsch- land. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen. Martin.
7. Mathematik. 4 St. a) Rechnen. 2 St. Dezimalrechnung. Einfache und zu- sammengesetzte Regeldetri. Zinsrechnung. Tara-, Rabatt-, Gewinn- und Verlustrechnung.— b) Geometrie. 2 St. Propädeutischer geometrischer Anschauungsunterricht. Uebungen im Gebrauche von Zirkel und Lineal. Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken.
Gerlach.
8. Naturbeschreibung. 2 St. a) Botanik. Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen mit schwieriger erkennbarem Blütenbau. Uebersicht über das natürliche System der Blütenpflanzen.— b) Zoologie. Gliedertiere unter besonderer Berücksichtigung der Insekten. Gerlach.
9. Zeichnen. 2 St. Einfache und zusammengesetzte Blatt- und Blütenformen nach der Natur. Verwendung dersclben im Flachornament, Zeichnen farbiger Gegenstände. Uebungen im Treffen von Farben. Skizzier- und Gedächnisübungen. K. Jung.
Quarta R.
Ordinarius: bis Weihnachten Oberlehrer Bauwens, dann Dr. Dreyer.
1. Religionslehre. 2 St. zusammen mit IVG.
2. Deutsch. 4. St. Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke des Lese- buches. Die Gedichte des Kanons wurden gelernt und die in Quinta gelernten wiederholt. — Der zusammengesetzte Satz. Interpunktions- und Wortbildungslehre.— Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, abwechselnd Diktate und Aufsätze.
Bis Weihnachten Bauwens, dann Dreyer.
3. Französisch. 6 St. Ploetz-Kares, Uebungsbuch, Ausg. C., L. 1— 28 Alle 8 Tage eine häusliche Arbeit, Klassenarbeit oder Diktat. 2 Gedichte wurden auswendig gelernt.— Lektüre: La Fontaine, 60 Fabeln. Sprechübungen im Anschluss an das Gelesene, die Um- gebung und die Hölzel'schen Bilder. Bis Weihnachten Bauwens, dann Dreyer.
4. Geschichte. 3 St. a) Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des
Grossen, mit einem Ausblick auf die Diadochenzeit. b) Römische Geschichte bis zum Tode des Augustus. Lina.


