Jahrgang 
1867
Einzelbild herunterladen

11 2

¶ꝓ☚ ½

rnunnſe mdonenle tim»ränilu XIV. Chemie. rat. Abth. A. Realiſten: die Grundſtoffe, Waſſerſtoffverbindungen, Säuren und Baſen, Schmeftzerbtudungen und wichtigſten Sale nnd SMlckdlies, bſünden in Bezug 8 thee prätiſche Andendehs Wöchent⸗ In dicha 2 Sfunder. lnrte iirr. r XYV Zeichnen. 2 zu ni-A rr

1 a. m. Gerade und gehogent Linien und ihre Verbindungen zu gerad⸗ und nummünigen Figuren nach Müllers eichenſchule. KI. II. Fortſetzung der gerad⸗ und krummlinigen Figuren, lleichte Ornamente, Blumen⸗ eichnen, theils in vergrößertem, theils in verkleinertem Umriſſe. Kl. J. Snnf Köpfe, Thierſtllcke, Landſchaften und Blumen, mit einfacher Schattirung. Kl. 1 1 Stunde, Kr. L, II., 211 Stunde combinirt. Kl. II., III. 2 Stunden combinirt. Jung. XVI. Schöuſchreiben. 1Kl. III.Grundformen der deutſchen und lateiniſchen Schrift nach dem Hohleſchen Syſtem; Alphabete, Wort⸗ aund Satzſchreibübungen nach vorgeſchriebenem Muſter, Taktſchreiben. Kl. II. Uebungen in deutſcher und Skus eugliſcher Schrift nach Vorlagen und Vorſchrift an der Wandtafel. Taktſchreiben. KI. I. Dasſelbe. 4 mfl. IIl. und I. combinirt 1 Stunde Kr. III. und II. combinirt 3 Stunden wöchentlich. Link.

9rJe bira 1n brn. Geſang9. 3 Inen uAs⸗ 14 n, u. combinirt. Rotenkenntmiß, Stimm⸗ und esſßubungen Ewen wariamwa achliebe.

rr 11

Wöchenflich 2 Stunden. renik; Ino s⸗Weil. i XVIII. Turnanzerrim der Knaben. Inn Funt a nummr ule ause Redeüic eeinui je 2 Stunden bei günſtigem Wetter(nach Klöß' knlkitmmah Jung eiſesinn XiX. Induſtrieunterricht der Mädchen]! 11 ArfIn Alle Klaſſen wachentic aipeinnat je 2 Stundene combinirt! in dntrlüche 16 i ASedun ſhrahn Beiz.

Lehrorduung, Disciplin, phyſiſches Wohl, Wäünſche.

In Benn auf Anordnung der Lehrgegenſtände im Stundenplan und auf Lehrweiſe kann hier nur angedeutet werden, daß die ſchweren Gegenſtände Vor⸗, die leichteren Nachmittags ihre Stunden haben, daß überall Abwechſelung und die nöthige Zwiſchenzeit von einem oder mehreren Tagen zwiſchen den Lehrſtunden desſelben Faches eintritt, die Zahl der häuslichen Aufgaben ein nöthiges Minimum iſt und die wöchentliche Stundenzahl einer Klaſſe die der Elementarſchule wenig überſteigt; daß der Grundſatzvom Leichteren zum Schweren obwaltet und das Hauptziel nicht ein äußeres Anlernen, ſondern Entwickelung und Uebung der geiſtigen Vermögen und Berufsvor⸗ bildung iſt, wie ich dieſes in meiner vorjährigen Abhandlungüber Zweck und Wirken der Real⸗ ſchule im hieſigen Bezirksblatte auseinandergeſetzt habe. Die Schule erwartet darum von den Eltern nicht etwa eine übereifrige oder gar kritiſirende lehrende Selbſtthätigkeit, ſondern eine Unter⸗ ſtützung der Schule durch Ueberwachung der Arbeiten der Zöglinge, Anregung und Förderung derſelben, Verhütung von Abſchweifungen und Pflege des ſittlichen Sinnes, und muß dringend bitten, ja nicht des Schülers Kraft durch viele muſikaliſche, ſprachliche u drgl. Nebenſtunden zu erdrücken und noch viel weniger durch Mitnehmen zu mancherlei ganz oder theilweiſe öffentlichen Beluſtigungen u. drgl. ſeinen Sinn auf ſtörende Dinge zu richten und vielleicht unbewußt den Keim zu geiſtiger Schlaffheit und ſittlicher Ausartung in ihn zu legen.

2*