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Syntax. Wiederholungen aus der Formenlehre. Wortbildung unter ‚Hinblick auf das Deutſche, Franzöſiſche und Engliſche. b. Lektüre. Caesar de bello Gallico I, II und III vollſtändig; lib. V, 33 bis zu Ende; VII von C. 45 bis zu Ende. Siebelis,„Tirocinium“ die Abſchnitte III. Buch: 1—33. Proſodie und Metrik. Memorieren größerer und kleinerer meiſt poetiſcher Abſchnitte und bedeutſamer Stellen; auch leichtere Horaziſche Oden wurden erklärt und memoriert, zugleich zum metriſchen Belege. Im Anſchluſſe an die Lektüre: Römiſches Kalenderweſen, Münzen, Gewichts⸗ und Maßverhältniſſe, ſoweit die Kenntniß derſelben unentbehrlich. c. Exercizien und Extemporalien. Jede Woche 2 Exercizien nach Oſtermann, IV, 3. und ein Extemporale. Regelmäßig mündliches überſetzen aus dem Deutſchen ins Lateiniſche nach Oſtermann und andern Texten. Anleitung zur regelmäßigen Privatlektüre(aus Cornelius Nepos, Cäſar und Phädrus) und Controlierung derſelben. Wolf. 4) Franzöſiſch. 4 St. Syntax nach Plötz' Formenlehre und Syntax. Wöchentlich zwei Exercizien nach Plötz' Üübungen; häufige Extemporalien. Lektüre in Herrigs Leſebuch.
Breunung. 5) Engliſch. 3 St. Degenhardts Schulgrammatik wiederholt. Alle 14 Tage 3 Exerci⸗ zien und zahlreiche Extemporalien. Lektüre in Herrigs Leſebuch. Breunung.
6) Geſchichte. 2 St. Griechiſche Geſchichte nach Pütz, Grundriß für mittlere Claſſen bis 146 v. Chr. und kurzer Überblick über die Diadochen⸗Reiche. Das geographiſche und culturge⸗ ſchichtliche Element wurde namentlich berückſichtigt. Zuweilen angemeſſene Mitteilungen aus Quellenſchriften wie aus Herodot, Thukydides, Plutarch. Häufige Wiederholungen aus der deutſchen Geſchichte. Die früher gelernten Regententafeln wurden häufig wiederholt; hinzugefügt wurden tabellariſche Überſichten über die alte, mittlere und neuere Geſchichte. Zuletzt kurzer Überblick über
die brandenburgiſche Geſchichte von 1415—1640. Wolf. 7) Geographie. 1 St. Das Wichtigſte aus der mathematiſchen Geographie. Repetition der Geographie von Deutſchland. Stöltzing.
8) Mathematik. 5 St. a. Planimetrie. 1 St. Fortwährende Übung im Löſen geome⸗ triſcher Conſtructionsaufgaben. b. Trigonometrie und Stereometrie nach Reidt. 2 St. c. Arith⸗ metik. 2 St. Die Gleichungen erſten Grades mit einer und mehreren Unbekannten; die Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten. Die arithmetiſchen und geometriſchen Reihen und die An⸗ wendung der letzteren auf Zinſeszins⸗ und verwandte Rechnungen. Übungsaufgaben nach Heis§. 61.
—§. 72;§. 81—§. 84. Stöltzing. 9) Phyſik. 2 St. Die Lehre vom Licht und der Wärme nach Blum. Stöltzing. 10) Chemie. 2 St. Die Metalloide und die leichten Metalle. Stöltzing.
11) Naturgeſchichte. 2 St. a. Im Sommer: Das Wichtigſte aus der Anatomie und Phyſiologie des menſchlichen Körpers unter Zugrundelegung des Bockſchen Lehrbuchs und Benutzung von Gipsmodellen und anſchaulichen Wandtafeln. Wiederholung und Ergänzung der Penſü der


