3. UÜbersicht über die während des Schuljahres durchgenommenen Lehraufgaben.
Oberprima. Klassenlehrer: Professor Dr. Schaaff.
1. Religionslehre, a) protestantische: 2 St. Erklärung des Römerbriefes unter Heranziehung des Urtextes. Glaubens- und Sittenlehre im Anschluß an die Schriften des Neuen Testaments und an die Augsburgische Konfession. Wiederholungen aus der Kirchen- geschichte, der Kirchenlieder, Psalmen und des Katechismus. Möhl. b) katholische: 2 St. Die wichtigsten Teile der Glaubenslehre. Wiederholungen aus der Kirchengeschichte. Goldbach.
2. Deutsch. 3 St. Gelesen wurden die wichtigsten Abschnitte aus Lessings Hamburgischer Dramaturgie; Goethes Torquato Tasso und Dichtung und Wahrheit, 1—5; eine Auswahl aus Goethes und Schillers Lyrik. Dispositionsübungen und Ubungen in frei gesprochenen Berichten über Stoffe, die im Unterrichte behandelt wurden. Schaaff.
Aufgaben für die Aufsätze: 1. Die Richtigkeit des Wortes„Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!“, an Beispielen aus der Geschichte nachgewiesen. 2. Nur in der Hand des Guten wirken Güter Segen, Beim Bösen werden andern sie und ihm zum Fluch.(Klassen-Arbeit.) . Reise zu Fuß!(Klassen-Arbeit.) . Goethes Vater. Eine Charakteristik.(Nach„Dichtung und Wahrheit“, 1—5.) . Weshalb ist es für die Menschen heilsam, daß sie Kinder der Sorge sind? . Die Natur— eine Quelle des Vergnügens, der Belehrung und der Erhebung.
7. Aufgabe für die Reifeprüfung Michaelis 1907: Wie läßt sich der Spruch„Preußens Heer, Preußens Ehr.“ aus der Geschichte des 19. Jahrhunderts beweisen?
8. Aufgabe für die Reifeprüfung Ostern 1908: Inwiefern paßt der Spruch„Per aspera ad astra.“ auf die Entwickelung des branden- burgisch-preußischen Staates?
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