An dem wahlfreien Unterricht haben im Hebräischen in I1: 2, in I 2: 1 und in II 1: 6 Schüler, im Englischen in II: 2, I 2: 8, II 1: 9 Schüler teilgenommen.
Ersatzunterricht statt des griechischen erhielten in II 2: 13, III 1: 9, III 2: 18 Schüler.
Entsprechend der bei II 18 erwähnten Ministerialverfügung wurde im Laufe des Winterhalbjahres unter Leitung des Herrn Professors Stamm ein praktischer che- mischer Kursus in wöchentlich 2 Stunden eingerichtet, an dem jedoch wegen der Be- schränktheit des zur Verfügung stehenden Raumes zunächst nicht mehr als 6 Schüler
teilnehmen konnten.
Technischer Unterricht.
a) Turnen: 26 St. Die Schülerzahl betrug im Sommer 325, im Winter 322. Davon waren befreit:
a) vom Unterricht b) von einzelnen überhaupt: Ubungen:
Auf Grund ärztl. Zeugnisses im Sommer 27, im Winter 35 im Sommer I, im Winter 1 Aus anderen Gründen..„„ 0,„„ 0„ 0,„„ 0
zZusammen im Sommer 27, im Winter 35 im Sommer l, im Winter 1 Also von der Gesamtzahl.„„ 8,30/%„„ 10, 80 /%„„ 0,3%„„ 0,30%
Es bestanden 8 Turnabteilungen. Die einzelnen Abteilungen waren nach der Größe in drei oder vier Riegen geteilt, denen in den oberen Klassen gewöhnlich die Vorturner die Ubungen vormachten. Die Marschübungen wurden in den unteren Klassen in turnerischer, in den mittleren und oberen Klassen auch in militärischer Form ausge- führt. Es wurden Frei-, Ordnungs-, Marsch-, Hantel-, Stab-, Wurf-, Gerät- und Gerüst- übungen durchgenommen. Der Stoff war aus dem amtlichen Leitfaden und den Turn- büchern von Maul, Puritz, Frohberg, Heeger, Waßmannsdorf, Böttcher und anderen ent- nommen. Turnhalle wie Schulhof waren mit Turngeräten und-gerüsten versehen, ein jedes Gerät vierfach in verschiedener Größe und zugleich verstellbar vorhanden, so daß die Schüler jeder Größe die betr. Geräte benutzen und bei günstigem Wetter auch im Freien turnen konnten. Auch das Spiel wurde gepflegt und zwar nicht nur in den Schulstunden, sondern auch in der freien Zeit. Als Spielplatz diente nur noch der Gymnasialhof, da der von der Stadt früher erpachtete Wiesenplan an der Fulda leider


