einem Erholungsheim zu ermöglichen. Wir benutzen die Gelegenheit, um Herrn Medizinalrat Dr. Werner den Dank der Schule abzuſtatten. Die großen Schulausflüge follen nach einem Beſchluß des Lehrerrats
neh in den oberen Klaſſen höchſtens 3 Tage, n:Air. pir„„ mittleren„„ 2& und „„ unteren„„ 1 Tag umfaſſen. Als Ziele hatten in dieſem Jahre gewählt: Ial Ulm.. 3 Tage, lib Speſſart. 2 Tagge, Iaz Rhön..„„ IIlai Wimpfen. 1 Tag, Ibi Pfalz..„= IIla⸗ Maintal. 2 Tage, 1b2 Ulm., IUIlb Altkönig i. T. 1 Tag,
Ila Nördl. Schwarwald,„
IV Neunkircher Höhe— Lindenfels 1 Tag, V Tromm— Wahlen. 5“ VI Tromm— Waldmichelbach„„ Die Monatsſpaziergänge führten in die nähere Umgebung. Der Hitze wegen wurde der Unterricht ausgeſetzt: Am 2. Juli letzte Vormittagsſtunde. „ 6. Juli—. 3. Nachmittag. „ 2. Sept....„ 3.„ letzte Vormittagsſtunde und„
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„2 G 3 3.„ Zur Pflege des Winterſports fiel am 21. und 22. Februar der Nachmittagsunterricht aus.
Der Ausbau des Schulhauſes wurde durch die Anlage einer Dampfheizung, an die auch die Turnhalle angeſchloſſen wurde, weiter geführt.
Bei der Trauerfeier anläßlich des Volkstrauertags am 28. November in der Turnhalle war die Schule durch den Unterzeichneten, bei der Einweihung des Sportplatzes des Turnvereins durch Herrn Dr. Beyſel vertreten.
Im Anſchluß an den Unterricht in der Staatsbürgerkunde wohnten am 9. März die beiden Oberprimen unter der Führung des Herrn Stud⸗Aſſ. Dr. Stumm einer Gerichtsſitzung des Amts⸗ gerichts Lorſch bei im Einverſtändnis mit Herrn Oberamtsrichter Joſt, der den Vorſitz führte. Herr Amtsgerichtsrat Dr. Metz hatte bereits in den zwei letzten Jahren den Abiturienten den Beſuch einer Gerichtsſitzung ermöglicht und die Verhandlungsgegenſtände ſo gruppiert, daß ſie den Schülern be⸗ ſonders inſtruktiv wurden. Wie in den letzten Jahren ſo beantwortete er auch in dieſem Jahre(am 16. März 1927) in der Schule Fragen, die ſich auf die beſuchte Verhandlung bezogen, ſodann Fragen allgemeiner Art über die Prozeßordnung und den Strafvollzug, die Strafverfolgung, Eidespflicht, Eides⸗ verweigerung, Zeugnispflicht, den Inſtanzenweg, die Frage der Laien⸗ und der Berufsrichter, Gefängnis⸗ arbeit, Todesſtrafe uſw. Die Ausſprache war immer recht lebhaft und anregend.
Es iſt uns ein Bedürfnis, Herrn Amtsgerichtsrat Dr. Metz den wärmſten Dank der Schule für ſein freundliches Entgegenkommen auszuſprechen.
Am 1. September 1926 trat auf Grund des Geſetzes über die Altersgrenze der ſeitherige Referent unſerer Anſtalt, Herr Miniſterialrat Dr. Dorfeld, in den Ruheſtand. Den Dank für das Intereſſe, das der Scheidende in den letzten Jahren unſerer Anſtalt gegenüber zeigte, brachte das
Lehrerkollegium zum Ausdruck durch Beteiligung an einer gemeinſamen Adreſſe, die Herrn Miniſterial⸗ rat Dr. Dorfeld von den Schulen ſeines Reſſorts überreicht wurde.
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