Jahrgang 
1927
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verband veranstalteten Sportfest in Limbug teil, wolei mehreie Schüler erste Preise errangen.

1) Schulgeld. Es beträgt vom 1 4. 1926 ab 200 M im Jahr, monatlich zu zahlen in Beträgen

von 17 M(im Juni, September, Dezember und März je 16 M). Bis zum ersten Mittwoch eines jeden Kalendermonats muß das Schulgeld unbedingt bezahlt sein. In Monaten, deren erste Tage in die Ferien fallen, ist es sofort am 1. Schul- tage mitzubringen. Dringend empfohlen wird, besonders den ferner wohnenden Eltern, die Zahlung durch Ueberweisung auf unser Postschecklonto Frankfurt a. M. Nr. 7236 oder auf unser Konto bei derNassauischen Landesbank Hadamar Nr 409. Die Ueberweisung muß aber auch bis zum ersten Mittwoch eines je- den Monats erfolgt sein. Schulgeldermäßigung tritt ein: a) ohne Gesuch, wenn mehrere Geschwister höhere Schulen besuchen. Das älteste dieser Kinder zahlt dann den vollen Betrag, das zweitälteste davon nur 75%(jährlich 150 M), das drittälteste nur 50%(jährlich 100 M), jedes weitere Kind ist von der Schulgeldzahlung ganz befreit. Auf diese Ermäßigungen haben die Eltern An- spruch. Es genügt in diesem Falle eine schriftliche Mitteilung an uns, welche älteren Geschwister unserer Schüler höhere Schulen oder Hochschulen besuchen und welche Schulen dies sind. Da diese Ermäßigungen von dem unterb er- wähmten Prozentsatz vorweg in Abzug gebracht werden müssen, wäre ein weit- gehender Verzichtderunter a Bezeichneten zugunsten unserer bedürf- tigen Schüler dringend erwünscht. b) Aufgrund eines Gesuches, das von der Ortsbehörde zu bestätigen ist, eine genaue Darlegung der finanziellen Verhältnisse enthalten muß und zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres einzureichen ist, nur an durchaus würdige und tüchtige Schüler in schwieriger finanzieller Lage und zwar in den gesetzlich gezogenen Grenzen.

k) Berufsberatung. Ein Berufsberatungsausschuß des Lehrkörpers verfolgte die einschlägigen Verhält- nisse, sodaß die Schüler nach Möglichkeit in Sachen der Berufswahl beraten werden konnten.

5. Der Elternbeirat.

Besondere Sitzungen wurden nicht abgehalten, da der Verkehr zwischen Schule und Elternhaus zur Besprechung der einschlägigen Fragen ohnehin bequem und rege ist und die früher abgehaltenen Versammlungen nur äußerst schwach besucht waren.

6. Verschiedenes. Der seit langem beabsichtigte Einbau von neuen, den heutigen Anforderungen ent- sprechenden physikalischen Unterrichtsräumen und einem neuen Singsaal in den so-

genanntenWintersaal des Schlosses soll nunmehr im Sommer 1928 durchgeführt, werden. Gleichzeitig soll das ganze Gymnasium mit Sammelheizung und elektrischem

Licht versehen werden. 7. Chronik der Anstalt. 26. 4. 1927. Neu aufgenommen wurden 63 Schüler. 28. 4. 1927. Der Besuch des LustspielsDie Helden von Shaw in der Turn-