Jahrgang 
1925
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Befreiung vom künstlerischen und technischen Unterricht hat nicht statt- gefunden.

g) Teilnabme am freiwilligen Unterricht.

h)

Im Hebräischen konnte kein Unterricht erteilt werden, da alle Herren bis zur Höchststuudenzahl beschäftigt waren und für diesen Unterricht keine Lehrkraft mehr zur Verfügung stand. Ueber ihre PHichtstundenzahl hinaus erteilten wahlfreien Unterricht Stadienrat Kullmann im Französischen in 2 Wochenstunden an 20 Schüler der OII OI und der in einem Lehrgang des Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht in Berlin dazu vorgebildete Studienrat Wagner in der Einheitskurz- schrift an 40 Schüler der UII OI. An derArbeitsgemeinschaft in Religion (geleitet von Studienrat Leber) nahmen in 1 Wochenstunde 32 Schüler der Ol, UIa und UIb, in Philosophie(Berichterstatter) in 1 Wochens unde 23 Schüler derselben klassen, im Deutschen(Studienrat Bosing) in 2 Wochenstunden 11 Schüler aus OII OI und in Physik(Studienrat Dr. Weber) in 2 Wochenstunden 18 Schüler aus den beiden Primen teil.

Schülerselbstverwaltung, Schulsport, Gesundheitszustand..

Die Schülerselbstverwaltung vollzog sich ohne Schwierigkeiten in den durch den Min. Erlaß vom 21. 4. 1920 UII 952 gezogenen Grenzen. EineSchulgemeinde wurde von den Schälern nicht gewünscht; in denKlassengemeinden wurden An- gelegenheiten der Klassengemeinschaft und andere von den Schülern vorgeschlagene Fragen besprochen. An Schülervereinen bestehen ein Gymnasialturnverein und ein Gymnasialmusikverein mit Schülerorchester, ferner eine Neudeutschlandgruppe, eine Quickborngruppe und eine Schulgruppe desVereins fürs Deutschtum im Aus-

land(V D A). Sie arbeiten alle mit Eifer und Erfolg für ihre schönen Ziele. Ein

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aufgabenfreier Nachmittag lag nur in den Wochen, in denen nicht aus anderen Gründen an einem Tage der Unterricht ausfiel.Tageswanderungen fanden in den von den Ferien nicht betroffenen Monaten statt. Unser Gymnasium beteiligte sich an den Mannschaftskämpfen und Spielen, die von den höheren Schulen der Städte Diez, Dillenburg, Hadamar, Limburg, Oberlahnstein, Weilburg und Wetzlar am 23. 9. 25 in Limburg veranstaltet wurden; unsere Schüler erlangten eine Anzahl schöner Preise, im besonderen den 1. Preis im Schlagballweitwurf. An den von dem Philologenverband für die höheren Lehranstalten veranstalteten Schlagballwett- kämpfen beteiligte sich unser Gymnasium mit dem Ergebnis, daß es die Bezirks- meisterschaft errang im Kampfe mit den Gymnasien in Limburg, Dillenburg, Weil- burg, Oberlahnstein und Wiesbaden. Der Gesundheitszustand unserer Schüler war im allgemeinen gut.

Schulgeld.. Es beträgt vom 1. 4. 1926 ab 200 M im Jahr, monatlich zu zahlen in Beträgen

von 17 M(im Juni, September, Dezember und März je 16 M). Bis zum 10. Tage

eines jeden Kalendermonats muß das Schulgeld unbedingt bezahlt sein. In Monaten, deren erste Tage in die Ferien fallen, ist es sofort am 1. Schultage mitzubringen. Dringend empfohlen wird, besonders den ferner wohnenden Eltern, die Zahlung durch Ueberweisung auf unser Postscheckkonto Frankfurt M. Nr. 7236 oder auf unser Konto bei derNassauischen Landesbank Hadamar Nr. 409. Die Ueberweisung muß aber auch bis zum 10. eines jeden Monats erfolgt sein. Schulgeldermäßigung tritt ein: a) ohne Gesuch, wenn mehrere Geschwister höhere Schulen besuchen. Das älteste dieser Kinder zahlt dann den vollen Betrag, das zweitälteste davon nur 75%(jährlich 150 M), das drittälteste nur 50%(jährlich 100 M), jedes weitere Kind ist von der Schulgeldzahlung ganz befreit. Auf diese Ermäßigungen haben die

tern Anspruch. Es genügt in diesem Falle eine schriftliche Mitteilung an uns, welche älteren Geschwister unserer Schüler höhere Schulen oder Hochschulen besuchen und welche Schulen dies sind. b) Auf Grund eines Gesuches, das von