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4. Der Unterricht wird genau nach den Lehrplänen und Lehraufgaben vom 29. Mai 1901 erteilt.
Mitteilungen über den technischen Unterricht.
1. Turnen. Vor der Mobilmachung wurde der Turnunterricht in O1, UI, OII. UII V und VI von Mittelschullehrer a. G. Krekel. in den übrigen Klassen von Lehrer a. G Häuser, von der Mobilmachung ab in UI, OII u. UII von ersterem, in den anderen Klas sen von letzterem erteilt— abgesehen von OI, die ins Heer eintrat.
Die Anstalt wurde vor dem Krieg von 174, vom Kriegsbeginn ab von 147 Schülern besucht. Von ihnen waren befreit:
vom Turnunter- von einzelnen[v. wöchentl. einer
richt überhaupt: Übungsarten: Übungsstunde. im S. im W. im S. Gim W.im S. ſim W. auf Grund ärztl. Zeugnisses: 16 12———— aus anderen Gründen: (Schüler aus entfernteren Nachbar-———— 12 15 orten) zusammen: 16 12—— 12 15 Prozentsatz von der Gesamtzahl f 7 A* 0 90/— 30/—— 200 20 der Schüler: 9,19%] 8, 16% 6,89% 10,20
Es bestanden bei 9 zu unterrichtenden Klassen 5, nach Kriegsbeginn bei 8 Klassen Turnabteilungen. Sie wurden gebildet von den Klassen OI u. UI, OII u. UII, OIII. UIII V u. VI bezw. UI— UII, OIII, UIII u. IV, Vu VI. Zur kleinsten Abteilung(V u. VI) u. IV gehörten 26. zur größten(UIII u. IV) 42 Schüler.
In unmittelbarer Nähe des Gymnasiums befindet sich der Turnplatz von 76 m Länge und 56 m Breite und die Turnhalle von 20 m Länge und 11 m Breite, die, weil zur Anstalt gehörig, uneingeschränkt benutzt werden. Turnspiele wurden das ganze Jahr hindurch bei geeigneter Witterung in den Turnstunden betrieben. Die Zöglinge des Bernhardinums übten im Sommer und bei geeigneter Witterung im Winter auf den beiden Spielplätzen bei dem Konviktsgebäude Ball- und Laufspiele. Seit Herbst 1908 besteht ein Gymnasialturnverein, dem 19 Schüler aus allen Klassen als Mitglieder angehörten, und der wöchentlich je zwei Stunden turnte und im Sommer auch spielte. Auch manche der nicht dem Turnverein ange- hörenden in der Stadt wohnenden Schüler spielten während des Sommers in schulfreien Stunden gruppenweise, besonders Faust- und Schlagball. Sie konnten dabei von dem Direktor der Anstalt, dessen Amtszimmer dem Turnplatz unmittelbar gegenüberliegt, leicht beobachtet werden.
Uber die Beteiligung unserer Schüler an der Jugendwehr s. unter„Chronik der Anstalt.“
2. Schwimmen. Im Sommer badeten die Schüler unter Aufsicht des Mittelschullehrers a. G, Krekel an dem Badeplatze des Gymnasiums an drei Nachmittagen. Schwimmunter- richt wurde von demselben Lehrer erteilt. Die Zahl der Schwimmer betrug 135, der Freischwimmer 95, die Zahl derer, die das Schwimmen erlernten. 15,
3. Wahlfreies Zeichnen. 2. St. Zahl der Teilnehmer: aus OI: 2, UI: 4, OII: 2, UII: 1, im ganzen 9.


