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Corn. Nep. vitae ed. Holzweissig.(Auswahl). J. S. Giesselmann, i. W. v. 5. 11. ab Brokmann.
Französisch: Aneignung eines mässigen Wori- schatzes. Artikel, Subst., Adj., Zahlw., Pron., Hülfs- zeitwörter, regelm. Konj. im JIndik.— Versuche im Sprechen, Lese- und Rechtschreibeüb., schriftl. u. mündl. Uebersetz. Wöchentl. eine Klassen oder eine Hausarbeit. 4 St. Borzucki.
Geschichte: Griechische Gesch. bis Alexander, römische bis Augustus. Einprägung der unentbehr- lichsten Jahreszahlen u. des geschichtl. Schauplatzes.
2 St. Stemmler.
Erdkunde: skizzen. 2 St.
Mathematik: a) Rechnen: Wiederhol. der gem. Brüche. Decimalrechnung. Einfache und zusammen- gesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen.
2 St. b) Planimetrie: Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken. 2 St. Gundlach.
Europa ausser Deutschland, Karten- Stemmler.
Naturbeschreibung: Vergl. Beschr. verwandter Ar- ten und Gattungen von Blütenpflanzen. Uebersicht über des natürl. Pfl.-System. Lebenserscheinungen der Pflan- zen. Niedere Tiere, namentlich nützliche und schäd- liche, sowie deren Feinde, mit bes. Berücksichtigung der Insekten. 2 St. Gundlach.
Zeichnen: ebener geradlin. und krummlin. Ge- bilde nach Vorzeichnungen an d. Tafel, auch mit Ab- änd. gegeb. Formen und selbständ. Ausführen ange- deut. Formen. 2 St. Krekel, v. 5. 11. an Sack.
Quinta.
Ordinarius: Oberlehrer Dr. Otto.
Religionslehre: a) kath.: Katechismus, II. und III. Hauptstück; bibl. Gesch. des N. T. bis zur Aufersteh.
Jesu. Beicht- u. Communion-Unterricht. 2 St. Dr. Bertram. b) evang.: Bibl. Gesch. des N. T. Die für die
Klassenstufe bestimmten Abschnitte aus d. Katechis- mus nebst Sprüchen. Wiederh. und Erlernen v. Kir-
chenliedern. 2 St. Giesselmann. Deutsch: Satzlehre. Rechtschreibe- u. Inter- punktionsüb. Erklär. v. Gedichten und Prosa- stücken. Nacherzählen und Versuche im schriftl.
Nacherzählen. Wöchentl. eine Arbeit, teils Diktat, teils
Nacherzinlung(i. S. als Klassenarb., i. W. auch als
Hausarb.). Vortragen eingeprägter Gedichte. 2 St. Stemmler.
Latein: Wiederh. der regelm. Formenlehre; die Deponentia, das Notwendigste aus der unregelm. For- menlehre. Mündl. u. schriftl. Uebersetzen. Einige der wichtigsten syntakt. Regeln. Wöchentl. eine halbstündige Klassenarbeit, Reinschrift derselben und statt dieser Hausarbeiten. 8 St. Otto.
Geschichte: Erzühlungen aus der sagenhaften Vor- geschichte der Griechen und Römer. 1 St. Stemmler.
Erdkunde: Physikal. und polit. Erdkunde Deutsch- lands. Einführung in das Verständnis des Reliefs, des Globus und der Karten. Anfänge im Entwerfen von einfachen Karten an der Tafel. 2. St. Rentz. Rechnen: Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brü-
Einfache Aufgaben der Regeldetri. Die deut- schen Masse, Gewichte uud Münzen. 4 St. Rentz.
Naturbeschreibung: Beschreib. und Vergleich. gleichzeitig vorliegender verwandter Blütenpflanzen. Beschreib. wicht. Wirbeltiere nebst Mitteil. über ihre
che.
Lebensw., ihren Nutzen oder Schaden. Grundzüge des menschl. Knochenbaues. Uebung im Zeichnen des Beobachteten. 2 St. Hesse. Schreiben: Uebungen im Schönschreiben in deutsch. u. lat. Schrift. 2 St. Rentz. Zeichnen: Zeichnen ebener geradlin. und krumm- lin. Gebilde nach Vorzeichn. an d. Tafel. 2 St. Krekel, v. 5. 11. an Sack. Sexta.
Ordinarius: J. S.: Oberlehrer Giesselmann,
i. W.: v. 6. X. Brokmann. Religionslehre: a) kath.: zusammen mit V in 2 St.— Ausserdem ausgewählte Geschichten d. N. T.
1 St. Dr. Bertram. b) evang.: zusammen mit V. Deutsch: Redeteile u. Teile des einfachen Satzes. Unterscheid. der stark. u. schwach. Flexion.
Wöchentl. Rechtschreibeüb. in der Klasse. Lesen u. Erklären von Gedichten und Prosastücken. Mündl. Nacherzählen von Vorerzühltem. Vortragen ein- geprägter Gedichte. 3. St. Rentz. Latein: Regelmäss. Formenlehre mit Ausschl der Deponentia. Uebersetzen, Erlernen von Vokab. im Anschl. an d. Uebungsbuch. Uebungen im Kon- struieren u. Rückübersetzen. Einige syntakt. Regeln. Wöchentl. eine halbstünd. Klassenarbeit, Reinschrift derselben; gegen Ende des Schuljahres Hausarbeiten. 8 St. J. S.: Giesselmann, i. W: v. 6. X. Brokmann. Geschichte: Lebensbilder aus der vaterländ. Gesch. von Kaiser Wilhelm II. ausgehend. 1. St. Rentz. Erdkunde: Grundbegriffe d. physikal. u. mathem. Erdk. in Anlehnung an die nächste ôörtl. Umgebung. — Anleitung zum Verstàndnis des Reliefs, des Glo- bus und der Karten.— Oro- und hydrograph. Verhält- nisse der Erdoberfläche im allgem. u. Bild der engeren Heimat insbesondere nach dens. Gesichtspunk- ten ohne Zugrundeleg. eines Lehrbuchs. 2 St. Rentz.
Rechnen: Die Grundrechnungen mit ganzen Zahlen, unbenannten u. benannten. Die deutschen Masse, Gewichte und Münzen nebst Uebungen in d. decimalen Schreibweise und d. einfachsten de- cimalen Rechnungen. 4 St. Rentz.
Naturheschreibung: Beschreibung vorgelegter Blü- tenpflanzen, wichtiger Säugetiere und Vögel nebst Mitteil. über Lebensweise, Nutzen und Schaden.
2 St. Krekel, v. 5. 11. an Sack.
Schreiben: Einübung der deutschen und latei- nischen Alphabete mit Anwem lungen. 2. St. Rentz.


