Jahrgang 
1893
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b) Lektüre einzelner Fabeln Souvestre, Au coin du historiques(mit Auswahl). 3 St. Dr. Bertram.

Geschichte: Deutsche und preussische Geschichte von Friedrich d. Gr. bis zur Gegenwart. 2 St.

Erdkunde: Wiederholung der Erdkunde Europas. Elementare mathematische Erdkunde. 1 St.

Dr. Braun.

Mathematik: a) Arithmetik: Potenzen mit gebrochenen Exponenten. Logarithmen. Gleichungen des 1. und 2. Grades nach Heis. b) Planimetrie. Von den Verhältnissen der Linien und Figuren, In- haltsberechnung derselben. Ausmessung des Kreises. Koppe§ 180 231. c) Stereometrie: Die ein- fachsten Körper, Berechnung der Kantenlängen, Ober- flächen und Inhalte. 4 St.

Versetzungsarbeiten: 1. Von einem graden regel- mässig-dreiseitigen Prisma ist die Grundkante a=5 cm, die Diagonale der Seitenfläche d= 13 ecm gegeben; gesucht wird die Grundfläche, die Seitenkante, die Seitenfläche und das Volumen.

von und

La Fontaine; feu Guizot, Récits

2. Ein gegebenes Dreieck in ein gleichschenklig rechtwinkliges zu verwandeln. 3. 8(X2*+ 5) 9 22) 8X 47 X*1 3(X 2)

Im S. Koch; im W. Prof- Schenck 8½2 Woche; von Neujahr Koch.

Physik: Allgemeine und besondere Eigen- schaften der Körper. Mechanik der festen Körper. Die einfachen Maschinen und deren Anwendung.

Magnetismus und Elektrizität. 2 St. Im S. Koch; im W. Prof. Schenck 8 ½ Woche, v. Neujahr Koch.

Ober-Tertia.

Ordinarius: Oberlehrer Dr. Braun. Religionslehre: a) katholische: Geschichte des christlichen Altertums; Wiederholungen aus dem Katechismus. Liturgik: das Kirchenjahr und die heilige Messe. 2 St. Dr. Bertram. b) evangelische: Das Reich Gottes im A. T.: Lesen entsprechender biblischer Abschnitte, dazu auch Psalmen und Stellen aus Hiob.Evang. Ka- techismus I. u. III. Teil; Katechismussprüche und Kirchenlieder teils wiederholt teils neu gelernt. Re- formationsgeschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers. Das Kirchenjahr. 2 St. Dr. Clasen. Deutsch: Kurze Wiederholung der wichtigsten grammatischen Gesetze. Belehrungen aus der Poetik und Rhetorik. Alle vier Wochen ein häuslicher Aufsatz. dazwischen je eine kürzere Arbeit in der Klasse. Vorwiegend poetische Lektüre: Schil- lers Glocke und Wilhelm Tell. Die Gedichte des Kanons wurden grösstenteils auswendig gelernt. 2 St. Dr. Braun. Latein:(aes. b. G. I, 30 54, V, 24 48, VI, 13 29, VII, 44 51, 68 bis Schluss(im 1. u. 4. Quartal). Ovid Metam. Kalyd. Jagd. Meleager, Kad- mus, Medea. Schöpfung, Phaethon,(im 2. u. 3. Quar-

und Ergänzung der Wöchentlich ab-

tal). 4 St. Wiederholung Kasus-, Tempus- und Moduslehre.

wechselnd eine häusliche Uebersetzung oder eine Klassenarbeit im Anschluss an Gelesenes; einige

Uebersetzungen in das Deutsche als Klassenarbeiten. 3 St. Dr. Braun.

Griechisch: Die Verba in u und die wichtig- sten unregelmässigen Verba des attischen Dialekts. Gedächtnissmässige Einprägung der Präpositionen. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der Unter-Tertia. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im Anschluss an die Lektüre. Mündliche Ueber- setzung aus Wesener II; alle 14 Tage abwechselnd eine Haus- oder Klassenarbeit nach diktierten Texten. Xenoph. Anab. I, II, III, letzteres mit Auswahl.

7 St. Dr. Vomberg. Pranzösisch: Die unregelmässigen Verben.

Die syntaktischen Hauptgesetze in Bezug auf Ge- brauch der Hülfsverben avoir und étre. Wortstellung, Tempora, Indikativ und Konjunktiv; Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes, Sprech- und Recht-

schreibeübungen. Zweiwöchentlich eine Haus- oder eine Klassenarbeit. Lektüre erzählender und ge-

schichtlicher Prosa aus Lüdecking's Lesebuch II. 3 St. Gundlach.

Geschichte: Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Fried-

richs d. Gr., insbesondere brandenburgisch-preussische Geschichte. 2 St. Dr. Braun.

Erdkunde: Die physische Erdkunde Deutsch-

lands; die deutschen Kolonieen. Kartenskizzen. 1 St. Dr. Braun.

Mathematik: a) Arithmetik: Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten. Das Notwendigste über Wurzelgrössen. S. 1. W. 2 8t.

b) Planimetrie: Kreislehre. I. und II. Teil. Sätze über Flächengleichheit der Figuren, Berechnung der Fläche geradliniger Figuren, Anfangsgründe der Aehnlichkeitslehre, meist nach Koppe. Konstruktions- aufgaben. S. 2, W. 1 St. Gundlach.

Naturbeschreibung: Im S.: Anthropologie. Koch. Im W.: Einleitung in die Physik. Grundsätze der Mechanik. Die einfachsten Maschinen und ihre An- wendung. Einiges aus d. Wärmelehre. 2 St. Prof. Schenck 8 ½ Woche, von Neujahr ab Koch. Zeichnen: Zeichnen gerad- und krummliniger Gebilde nach Vorzeichnungen an der Wandtafel; dasselbe mit Abänderungen gegebener Formen. Um- risszeichnen nach plastischen Ornamenten und ein- fachen Körpern. 2 St. Krekel.

Unter-Tertia.

Ordinarius: Oberlehrer Dr. Vomberg.

Religionslehre: a) katholische: Kombiniert mit IIII. Dr. Bertram. b) evangelische: Kombiniert mit IIII. Dr. Clasen.