Jahrgang 
1849
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Regelm. Formenlehre nach Siberti u. Medring; Einübungen nach Spieß. Uebungsbuch I.; Memorirübungen. 6 St. Becker.

B. 3. Religionslehre. a. Katholiken, b. Proteſtanten, wie in Cl. VII. 4. Rechnen. Die 4 Species in benannten Zahlen; Anfang der Bruchlehre; Kopfrechnen in Verbindung mit ſchriftl. Rechnen. 4 St. Weppelmann. 5. Geſchichte. Die alte Geſchichte bis zur röm Republik in Biographien. 2 St. Becker. 6. G eographie. Vorbegriffe aus der math. und phyſic. Geographie; Hauptmeere, Stromgebiete, Inſeln; Europa und Aſien nach Gebirgszügen und Flußlaͤufen. 2 St. Ebhardt. 7. Naturgeſchichte. Im Sommer Botanik; im Winter Saͤugethiere. 2 St. Meiſter.

C. 8. Schreiben. Kalligr. Uebungen nach Muſtern. 2 St. Weppelmann. 9. Geſang. Wie Cl. 7. 2 St. Weppelmann. 10. Zeichnen. Anfangs⸗ gruͤnde im Zeichnen gerad⸗ und krummliniger Figuren und Ornamente; Kopf⸗ und Landſchaftszeichnen. 2 St. Diefenbach.

Die engliſche Sprache wurde bei freiwilliger Theilnahme im Sommer in 2 Abtheilungen mit wöch. 4 Stunden, im Winter, wegen Uebernahme anderweitiger Stunden von Seiten des Lehrers, in 1. Abtheilung mit 2 Stunden, mit Zu⸗ grundlegung von Wagner's Grammatik, Munde's Uebungsbuch, Vicar of Wakeſield und mit Schreibübungen gelehrt von Prof. Barbieur.

b. Zeſondere Bemerkungen

zum vorſtehenden Lehrplane.

Der katholiſche Religionsunterricht, der bisher in je 2 combinirten Klaſſen war ertheilt worden, wurde von VI. bis III. in 4 Klaſſen vereinzelt, wegen der großen Schuͤlerzahl. Die durch dieſe Vereinzelung ſich ergebenden 4 Mehr⸗ ſtunden wurden im Seminar Morgens von 6 bis 7 Uhr von dem betreffenden Religionslehrer ertheilt; im Winter wurden ſie jn die letzte Morgenſtunde zer⸗ legt, wodurch die entſprechende Zahl anderweitiger Lehrſtunden auf 4 bis 5 Uhr Nachmittags fallen mußten, was bei künſtlicher Beleuchtung im Winter ſeine Mißſtände hat. Auf höhere Verfügung der geiſtlichen und weltlichen Behoͤrde wurde in den Ober⸗ und Mittelklaſſen das Religionshandbuch von Martin zu Grunde gelegt. Bei dem Religionsunterrichte der evangeliſchen Schuͤler, wovon deren Zahl in den Ober⸗ und Mittelklaſſen ſo gering, daß hier die Schü⸗