Jahrgang 
1907
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V. Nitteilungen.

Das neue Schuljahr beginnt Montag den 8. April vormittags 1130 Uhr. Die Aufnahme der neu eintretenden Schüler und Schülerinnen erfolgt an demselben Tage von 10 Uhr an. Anmeldungen nimmt der Unterzeichnete entgegen: Mittwoch den 13. und Freitag den 15. dieses Monats, nachmittags von 2 5 Uhr in seiner Wohnung und am Montag den 8. April von 10 Uhr an im Schulgebäude. Bei der Anmeldung sind vorzulegen: Der Geburtsschein, der Impfschein und das Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule.

In die Sexta werden Kinder aufgenommen, die drei Jahre lang eine Volksschule mit Erfolg besucht haben; in höhere Klassen werden nur solche aufgenommen, welche die erforderlichen Kenntnisse haben.

Das jährliche Schulgeld beträgt für die beiden Tertien Mk. 60, für Quarta bis Sexta Mk. 50; besuchen Geschwister die Schule, so ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind auf Mk. 45 bezw. Mk. 37,50, für das dritte Kind auf Mk. 30 bezw. Mk. 25. Für Schüler, die am Latein-Unterricht teilnehmen, erhöht sich das jährliche Schulgeld um Mk. 10.

Freistellen können zwei unbemittelten Kindern gewährt werden, die sich durch gutes Betragen, Fleiß und Leistungen auszeichnen. Bewerbungen sind an den Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Bürgermeister Zimmer oder an den Unterzeichneten einzureichen. Auch ist es möglich, einigen Schülern aus der Sammlung der Anstalt die eingeführten Schulbücher kostenlos zur Verfügung zu

stellen. Die Ferien im neuen Schuljahr sind:

Pfingstferien: 19. bis 22. Mai, Sommerferien: 7. bis 28. Juli, Herbstferien: 22. September bis 13. Oktober, Weihnachtsferien: 22. Dezember bis 5. Januar. Schluß des Schuljahrs: 4. April 1908.

Da wir das Unterschreiben der Klassenarbeiten von den Eltern nicht verlangen, empfehlen wir dringend, von Zeit zu Zeit Einsicht von den Leistungen zu nehmen. Die Schüler sind immer im Besitz der Hefte, wenn das Aufgabenbuch für den folgenden Tag als HausaufgabeVerbesserung der

Arbeit enthält. 1 Im übrigen stehen die Lehrer der Anstalt, sowie der Unterzeichnete den verehrten Eltern zu

erwünschtem Rat und zur Aufklärung stets gerne bereit.

Grünberg, Hessen, im März 1907.

Der Rektor der höheren Bürgerschule:

Angelberger.

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