Jahrgang 
1911
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und Hommel in LIII verſchiedene Lehrmittel; von Mezger in LII: Wettſtein,Mit deutſchen Koloniſtenjungens durch den braſilianiſchen Urwald; den Oſtern 1911 abge⸗ gangenen Schülern 25 Bücher(Wert 57,90 Mk.) für eine Schülerbücherei; dem Reichs⸗ amt des Innern: Bericht über Landwirtſchaft, Heft 14, 17, 21, 22; der Landwirt⸗ ſchaftskammer: Arbeiten, Heft 5, 6; der Kaiſerlich biologiſchen Reichsanſtalt: Berichte, Heft 18; Prof. Lüdecke, Breslau: Verbeſſerung und Bewirtſchaftung von Wieſen; der Maſchinenfabrik W. Stoll, Torgau: ein Modell ihres Kultivators; der Ammoniakver⸗ kaufsvereinigung; den vereinigten Knochenmehlfabrikanten; Kaliſyndikat: Proben ihrer Erzeugniſſe; dem geologiſchen Inſtitut Darmſtadt: 2. Auflage des Blattes Meſſel der geolog. Landesaufnahme; verſchiedenen Verlagsbuchhandlungen: Bücher aller Art.

Allen Gebern herzlichen Dank!

7. Verſchiedenes. Vom 23. bis 25. Februar veranſtaltete der Landwirtſchaftskammer⸗Aus⸗ ſchuß für die Provinz Starkenburg einen Kurſus für Viehaufzucht, zu dem wir Hörſaal und geeignete Lehrmittel zur Verfügung ſtellten. Als Lehrkräfte beteiligten ſich neben den Herren Oekonomierat Lang und Kreistierarzt Friedrich die Herren Prof. Dr. Biedenkopf und Lehramtsaſſeſſor Dr. Völzing.

8. Ferien für 1911.

Schulbeginn am 24. April 1911.

Pfingſtferien vom 4. bis 11. Juni(einſchl.).

Sommerferien vom 2. bis 30. Juli(einſchl.).

Herbſtferien vom 24. September bis 8. Oktober(einſchl.). Weihnachtsferien vom 24. Dezember 1911 bis 7. Januar 1912(einſchl.). Schulſchluß am 30. März 1912.

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Mahnwort und dringende Bitte an die Eltern und Pfleger unſerer Schüler.

Unterſtützen Sie uns im Kampfe gegen einen der gefährlichſten Feinde unſerer Jugend, gegen die unſittlichen Schriften und Bilder und gegen die Schundliteratur. Haben Sie unab⸗ läſſig ein wachſames Auge auf die Bücher, die Ihre Kinder in ihren Erholungsſtunden leſen. Forſchen Sie gegebenenfalls nach der Herkunft ſchlechter Bücher und bekämpfen Sie mit uns das unſaubere Geſchäftsgebaren ſolcher Firmen, die ſich mit dem Vertrieb ſolch elender Mach⸗ werke befaſſen, dadurch daß Sie Ihren Kindern und Pflegebefohlenen verbieten, dort Einkäufe zu machen. Sorgen Sie dafür, daß Ihr Haus frei iſt von ſolchen minderwertigen Literaturer⸗ zeugniſſen, die die Nerven der Kinder überreizen, den Geſchmack verderben, Zerfahrenheit, Ar⸗ beitsunluſt, Trotz, Verrohung und vielleicht noch Schlimmeres zur Folge haben. Die Erfahrung hat gelehrt, daß gerade die letzte Bitte durchaus nicht unberechtigt iſt. Mancher Vater und manche Mutter gibt für derartige Lieferungswerke Summen aus, durch die eine Anzahl guter Bücher erworben werden könnte. Begnügen Sie ſich aber nicht bloß mit dem Verbieten und Verſagen, ſondern ſetzen Sie an Stelle des Schlechten das Beſſere und geben Sie Ihren Kindern gute und ihrem Alter entſprechende Bücher in die Hand. Jeder Lehrer wird Ihnen bei der Auswahl ſolcher Bücher gern behülflich ſein.

Und noch eins. Wir warnen Sie dringend vor einer zu weitgehenden Heranziehung der Schüler zu anſtrengender Mithilfe im Berufe des Vaters. Nach vielfach gemachten Erfahrungen iſt eine ſolche Nebentätigkeit ſehr häufig die Urſache unbefriedigender Leiſtungen in der Schule.

Erregen die Leiſtungen oder das Betragen eines Schülers Bedenken, ſo bitten wir Sie, alsbald, nicht erſt gegen Schluß des Schuljahres, mit dem Direktor oder dem Klaſſenlehrer in Verbindung zu treten. Jeder Lehrer iſt gerne bereit, Ihnen in dieſer Beziehung mit Rat zur

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