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lungen 1908, b) Ihne: Beziehungen zwiſchen Pflanzenphänologie und Landwirtſchaft, c) Pläne der Gemeinde Habitzheim vor und nach der Feldbereinigung, d) Ergebniſſe von Leiſtungsprüfungen, e) Arbeiten, Heft 4; dem Reichsamt des Innern: Berichte über Landwirtſchaft, Heft 11, 13, 15 und 16; der Kaiſerl. Biologiſchen Anſtalt für Land⸗ und Forſtwirtſchaft, Dahlem bei Berlin: Krankheiten und Beſchädigungen der Kulturpflanzen im Jahre 1906 und 1907; der Deutſchen Landwirtſchaftsgeſellſchaft: Mehrere Hefte von „Das praktiſche Lehrjahr“; Dr. Horia Lupau, Bukareſt: Inaug.⸗Diſſertation über die Geld⸗ wertberechnung marktloſer tieriſcher und pflanzlicher Produkte; Fr. Strube in Schlan⸗ ſtedt: Saatgut ſeiner Hochzuchten; der Großh. Direktion des Landesmuſeums: eine Anzahl Mineralien; Herrn Aſſiſtenten Dr. Rudolf Trapp, Karlsruhe: eine Sammlung von Geſteinen, hauptſächlich aus dem Gebiet der Eifel; dem Schüler Schildknecht der LII: einige Foſſilien aus dem Jura; den vereinigten Kunſtſeidefabriken zu Frankfurt: eine Sammlung ihrer Erzeugniſſe; dem Geolog. Inſtitut Darmſtadt: Höhenſchichtenkarte des Odenwaldes.
Allen Gebern ſprechen wir unſeren herzlichen Dank aus.
7. Verſchiedenes. Vom 20. bis 22. Januar fand der II. landwirtſchaftliche Fort⸗ bildungskurſus für frühere Schüler und andere praktiſche Landwirte ſtatt. Die Beteiligung war noch größer als vor 2 Jahren. Aus den 3 Provinzen und der Rhein⸗ pfalz haben ſich 93 Teilnehmer zuſammengefunden, um ihre Kenntniſſe teils aufzufriſchen, teils zu bereichern. Ein einheitlicher Gedanke(Bodenkunde) durchzog alle Vorträge.
Ueber„die Geologie von Heſſen; die geologiſchen Karten und ihre Bedeutung für die Landwirtſchaft“ trug Herr Dr. Völzing vor. Herr Dr. Biedenkopf ſprach über 1. die Biologie der Bakterien des Bodens und ihre Bedeutung für den Ackerbau, 2. die neuen Stickſtoffdüngemittel.
Das Wetter, die Wettervorherſage und die Wetterkarten lautete das Thema, über das Herr Prof. Taſché ſprach.
Herr Privatdozent Dr. Kleberger aus Gießen, ein früherer Schüler unſerer Anſtalt, hielt einen Vortrag über die neueren Kulturmethoden nach Demtſchinsky und Campbell. 1
Viele Demonſtrationsmittel dienten zur Veranſchaulichung des geſprochenen Wortes. An jeden Vortrag ſchloß ſich eine Diskuſſion an.
8. Ferien für 1910.
Schulbeginn am 4. April 1910.
Pfingſtferien vom 15. bis 22. Mai(einſchl.).
Sommerferien vom 3. bis 31. Juli(einſchl.).
Herbſtferien vom 25. September bis 9. Oktober(einſchl.).
Weihnachtsferien vom 22. Dezember 1910 bis 4. Januar 1911(einſchl.).
Schulſchluß am 8. April 1911.


