Metallen. Sauerſtoff, Stickſtoff, Luft, Waſſer, Oxydation. Leichte Metalle und deren Oxyde. Metalloide
und deren Oxyde.— Kohlenſtoff und Kohlenſäure, Schwefel und ſchweflige Säure, Phosphor und
Phosphorſäure, Arſen und arſenige Säure, Antimon und antimonige Säure, Bor und Borſäure, Kieſel
und Kieſelſäure. Natur der Oxyde. Sulfide. Haloide. Reduktionen durch Wärme, Elektrizität und
ſtärkere chemiſche Anziehung. Hochofenprozeß. Atomlehre. Conſtanz der Gewichts⸗ und Volumverhältniſſe.
Wertigkeit. Umwandlung von Oxyden in Chloride und Sulfide und von Sulfiden in Oxyde. Stöchiometrie. Verbindungen höherer Ordnung.
Hydroxyde, Säurehydrate, Salze, ihre Darſtellung, Nomenklatur, Eigenſchaften und Zerſetzung. Partielle Reduktion z. B. der Schwefelſäure und Salpeterſäure durch Metalle. Darſtellung der Schwefel⸗ ſäure. Chlorſäure, Chlorkalk, Chromſäure, Braunſtein, Übermanganſäure, Ozon. Waſſerſtoffverbindungen: Blauſäure, Schwefelwaſſerſtoff, Ammonigk, Phosphorwaſſerſtoff, Arſenwaſſerſtoff, Sumpfgas, Athylen, Leuchtgas. Beleuchtung und Heizung. Überſicht und Wiederholung.
Wo ſich nur Gelegenheit bietet, werden die für die Landwirtſchaft wichtigen Verbindungen, ſofern ſie nicht ſchon im Lehrbuch enthalten ſind, eingefügt und beſchrieben.
1 t. Mineralogie.
Überſicht über die wichtigſten Mineralien und Geſteine mit beſonderer Berückſichtigung der in der Umgegend von Groß⸗Umſtadt vorkommenden.
2. Klaſſe, wöchentlich 4 Stunden. Organiſche Chemie. A. Fettkörper..
Kohlenwaſſerſtoffe. Alkohole. Säuren(Ameiſen⸗, Eſſig⸗, Butter⸗, Palmitin⸗, Stearin⸗ſäure; Ol⸗, Milch⸗, Klee⸗, Bernſtein⸗, Wein⸗, Zitronen⸗, AÄpfel⸗ſäure). AÄther(Fruchteſſenzen; Apfel⸗äther, Ananas⸗, Aprikoſen⸗, Birnen⸗, Erdbeer⸗äther). Aldehyde. Amine. Amide(Harnſtoff). Kohlehydrate(Zucker, Celluloſe, Stärke). Fette; Seifen; Pflaſter.
B. Aromatiſche Verbindungen.
Kohlenwaſſerſtoffe(Benzol ꝛc.). Phenole(Karbolſäure). Alkohole. Aldehyde(Bittermandelöl). Säuren(Zimt⸗, Salicyl⸗, Gallus⸗ſäure, Tannin). Nitro⸗ und Amidoderivate(Pikrin⸗ſäure, Anilin). Glykoſide. Atheriſche Ole(Terpentinöl, Kümmel⸗, Lavendel⸗, Lorbeer⸗, Nelken⸗öl). Kampferarten. Harze. Alkaloide. Farbſtoffe. Eiweißkörper. Zuſammenſetzung und Ernährung der organiſchen Weſen: Beſtand⸗ teile des Pflanzenkörpers; Wachstum der Pflanze; Beſtandteile des Tierkörpers; Ernährung des Tier⸗ körpers. Nahrungs⸗ und Genußmittel. Gärung, Fäulnis und Verweſung. Gärungschemie— Wein⸗, Bier⸗, Branntwein⸗ und Spiritusbereitung— Eſſigarten— Brotgärung. Conſervierung und Desinfektion organiſcher Subſtanzen.—
Leichtere praktiſche Übungen. Beiſpiele für Reaktionen: Zink, Kupfer, Kupfervitriol, Eiſen, Silber, Alaun, Chlorbarium, Marmor, Kaliſalpeter, Salmiak. Übung in der Handhabung chemiſcher Gleichungen. Mineralogie.
Kriſtallographie.— Das Wichtigſte aus der Erdgeſchichte.
1. Klaſſe, wöchentlich 3 Stunden.
Wiederholung des geſamten Stoffes. Einleitung in die qualitative chemiſche Analyſe. Prüfung auf Säuren und Baſen. Quantitative Unterſuchung der Ackererde, des Chiliſalpeters, eines Superphosphates, Stickſtoffbeſtimmung, Futtermittelunterſuchung. Beſtimmung des Stärkegehaltes in den Kartoffeln, der Trockenſubſtanz und des Zuckergehaltes in den Zuckerrüben. Mehlprüfung, Milchunterſuchung, Waſſer⸗ unterſuchung. Brennereibetrieb..
Lehrbücher: Arendt, Grundzüge der Chemie. Mahrenholtz, die praktiſch⸗chemiſchen Übungen an Landwirtſchaftsſchulen.
Botanik. 3. Klaſſe, 2 Stunden im Sommer.
Kenntnis des inneren Baues und der Lebensthätigkeit der Pflanzen: Die Zelle, Gefäße, Gewebe, Gewebeſyſteme. Die chemiſche Zuſammenſetzung der Pflanzen. Die Lebensvorgänge: Aſſimilation, Atmung, Nährſtoffaufnahme aus dem Boden, Saftbewegung; die Fortpflanzung, die Blüte, die Befruchtung, der Samen, das Keimen.
Lehrbuch: Bail, Botanik.


