Jahrgang 
1884
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7. Wilhelm Herz aus Weilburg, iſt Kaufmann geworden. 8. Adam Keller aus Kirchbrombach, ſtudiert Mathematik. 9. Friedrich Niepoth aus Schlitz, iſt zur Poſt gegangen. 10. Andreas Nau aus Hof Kaßpellen, ſtudiert Naturwiſſenſchaften. 11. Guſtav Schneider aus Wieſeck, ſtudiert Forſtwiſſenſchaft. 12. Karl Schneider aus Wieſeck, ſtudiert Cameralwiſſenſchaften. 13. Paul Siepmann aus Gießen, iſt Kaufmann geworden. 14. Jakob Steinhäuſer aus Butzbach, ſtudiert Cameralwiſſenſchaften. 15. Wilhelm Stroh aus Eifa, iſt zur Poſt gegangen. 16. Wilhelm Vaubel aus Gießen, ſtudiert Naturwiſſenſchaften. 17. Karl Weber aus Neumühlo, ſtudiert Forſtwiſſenſchaft. 18. Wilhelm Wehn aus Biedenkopf, iſt zum Finanzfach übergegangen.

Herbſt 1883.

19. Jaͤkob Debus aus Alzey, iſt zur Poſt gegangen.

20. Heinrich Kinkel aus Gießen, ſtudiert Naturwiſſenſchaften.

21. Heinrich Ling aus Heidelbach, iſt zur Poſt gegangen.

22. Hugo Ouvrier aus Gießen, ſtudiert Forſtwiſſenſchaft.

23. Chriſtian Schwarzentraub aus Gießen, iſt zur Poſt gegangen. 24. Daniel Weiß aus Gießen, ſtudiert Chemie.

Zur Chronik der Realſchule.

Am 2. März fand unter Vorſitz des Herrn Geheimen Oberſchulrat Becker die Maturitätsprüfung ſtatt, bei welcher 18 Abiturienten beſtanden. Am 9. Auguſt fand dann noch eine außerordentliche Matu⸗ ritätsprüfung ſtatt, bei welcher der Direktor der Anſtalt die Funktionen eines Regierungscommiſſärs verſah. Es konnten dabei 6 Abiturienten für beſtanden erklärt werden. Durch Verfügungen Großherzog⸗ lichen Miniſteriums vom 2. April und 8. Mai wurde den Lehramtskandidaten Dr. Julius Stahl, Konrad Grein und Georg Hedderich der Acceß an der Realſchule geſtattet. Am Schluß des Sommerſemeſters traten die Lehramtsacceſſiſten Guſtav Taſcheé und Georg Zilch nach beendigtem Probejahr aus dem Lehrerkollegium aus. Durch Verfügung Großherzoglichen Miniſteriums vom 3. Oktober wurde dem Lehramtskandidaten Rudolf Dieckmann der Acceß an der Realſchule geſtattet. Der Geſundheitszuſtand der Schüler war im allgemeinen ein günſtiger; doch hat auch in dieſem Jahre die Anſtalt den Tod einiger braven Jungen zu beklagen. Theodor Malkomeſius aus Gießen, Schüler der Unter⸗Sekunda, ſtarb an Scharlach; Max Rothenberger aus Gießen, Schüler der erſten Vorklaſſe, ſtarb an Diphtheritis; Wilhelm Brück aus Röͤdgen, Schüler der fünften Klaſſe, ſtarb an Gehirnentzündung. Die Kollegen Spamer und Kahl waren während des Sommerſemeſters durch ſchwerere Erkrankung längere Zeit verhindert, Unterricht zu erteilen, konnten aber vom Beginn des Winter⸗ ſemeſters an wieder mit friſchen Kräften ihre Lehrthätigkeit aufnehmen.