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liedern.— Deutſche Sprache: Leſen und Deklamation; Satz⸗ und Interpunktionslehre; das Wichtigſte über die Wortbildung; Diktate und alle drei Wochen ein Aufſatz.— Lateiniſche Sprache: über⸗ ſetzen von Übungs⸗ und Leſeſtücken(insbeſ. Fabeln des Phädrus) aus O. Richters latein. Leſebuch und des Miltiades, Themistocles, Aristides, Pausanias und Cimon von Corn. Nepos. Wiederholungen aus der Formenlehre; die unregelmäßigen Zeitwörter; die Lehre von den abhängigen mit„daß“ eingeleiteten Nebenſätzen, vom Gerundium und Gerundivum, partic. conj. und absol. nach O. Richter; dann das Wichtigſte aus der Caſuslehre und die Lehre von der consec. temporum nach Ellendt⸗ Seyffert. Exer⸗ citien und Extemporalien.— Franzöſiſche Sprache: Zuſammenhängende Übungen über die unregel⸗ mäßigen Verben; Anwendung von avoir und eétre; reflexive und unperſönliche Verben; Formenlehre des Subſtantivs, Arjettivs, Adverbs; das Zahlwort; die Präpoſition nach Plötz' Schulgrammatik der franzöſi⸗ ſchen Sprache L. 23— 38; Repetition nach der„Syſtematiſchen Grammatik.“ Extemporalien und Diktate. Ploetz,„Lectures choisies, Section II, Récits historiques“; gelegentliche Belehrung über die wich⸗ tigſten Synonyme.— Engliſche Sprache: Roepetition des Lehrſtoffs der Untertertia; Hülfszeitwörter; regelmäßige ſchwache und reflexive Zeitwörter; reflexive und unbeſtimmte Fürwörter; unregelmäßige ſchwache und ſtarke Zeitwörter; nach Deutſchbein: Lehrgang der engliſchen Sprache L. 31— 56; Extem⸗ poralien und Diktate.— Geſchichte: Von der Völkerwanderung bis Rudolf von Habsburg.— Geographie: Amerika, Afrika, Auſtralien, Aſien.— Mathematik. Arithmetik und Algebra: Prozent⸗ und Miſchungsrechnung; Kettenſatz. Die vier Grundrechnungsarten in allgemeinen Zahlen; Zerlegen in Faktoren; Proportionen; Potenzen und Quadratwurzeln.— Geometrie: Lehre vom Kreis und von den regulären Polygonen; Gleichheit der Flächen; Proportionalität der Strecken und Ahnlichkeit; Spieker VI— XII.— Naturgeſchichte: Im Sommer Morphologie und Syſtematik der Pflanzen weiter ausgeführt; im Winter der Menſch.— Freihandzeichnen: Fortſetzung der Übungen nach Kumpas Zeichenſchule, Abtl. IV und V. Ornamentenzeichnen mit Übungen im Schattieren mit ſchwarzer Kreide.
Unter⸗Sekunda.
Religion: Einleitung in die kanoniſchen Schriften des A. T. verbunden mit der Lektüre einzelner Abſchnitte derſelben. Lektüre ausgewählter Abſchnitte aus den Evangelien. Memorieren von Kirchen⸗ liedern und einigen Pſalmen.— Deutſche Sprache: Lektüre epiſcher Stoffe aus dem Lehrbuch von Dielitz und Heinrichs, verbunden mit gelegentlichen Mitteilungen aus der Metrik und Litteraturgeſchichte. Aufſätze, Diktate, Deklamationsübungen. Geleſen und beſprochen:„Minna von Barnhelm“ und „Wilhelm Tell.“— Lateiniſche Sprache: Wiederholungen aus der Formenlehre. Im Anſchluß an die Lektüre die wichtigſten Regeln der Syntax(Grammatik von Ellendt⸗Seyffert, Ubungsbuch von Haacke). Cornelius Nepos. Caesar de bello Gallico I. teilweiſe. Exercitia.— Franzöſiſche Sprache: Lektüre aus Ploetz' Lectures choisies. Grammatik: Lekt. 39— 57. Abwechſelnd Diktate und Extemporalien geſchrieben; kleine Geſpräche gelernt.— Engliſche Sprache: Grammatik: Deutſchbein Lekt. 68— 92. Lektüre: Wershofen Nr. 1—12.— Geſchichte: Deutſche Geſchichte von Rudolf von Habsburg bis zum weſtfäliſchen Frieden.— Geographie: Allgemeine Wiederholung der Erdteile; Deutſchland.— Mathematik. Geometrie: Proportionen am Kreiſe, Flächenberechnung, Trigonometrie der Ebene. Algebra: Ausziehen der Quadratwurzeln. Potenzen und Wurzeln. Logarithmen. Gleichungen erſten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Quadratiſche Glei⸗ chungen.— Phyſik: Wärme, Magnetismus und Elektricität.— Naturgeſchichte: Kryſtallographie. Oryktognoſie; Eigenſchaften der wichtigeren Mineralien.— Freihandzeichnen: Ornamentenzeichnen,


