Jahrgang 
1914
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2. Barnen Wr jois

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Das Feſt verlief unter zahlreicher Beteiligung aus den Kreiſen der Eltern unſerer Schüler und der Freunde der Anſtalt zu allgemeiner Zufriedenheit. Jaſt wie eine Prophezeiumg klang es, als der Unter⸗ fertigte ſeine kurzen Begrüßzungswort mit dem Gelöbnis ſchloß, daß das Paͤdagogium ſeine Schüler ſo erziehen will, daß ſie, wenn das Vaterlans einſt rufen ſollte, jeder voll und in glühender Begeiſterung ſeinen Mann ſtellen würde. Zeute ſtehen unſerer Schüler vorm Keinde. Einer unſerer Gäſte, der Jähnrich Horſt Schröder, der zu⸗ ſammen mit ſeinem füngeren Buder uns alle durch ſeine lebendigen Rlavier und Gefangsvorträge erfreute, ſtarb als Leutnant Seite an Seite mit ſeinem Vater, Heern Major Schroder, in Jranreich den Zeldentod. Wir werden die beiden lebensfrohen Inenſchen, die wir nun nicht mehr bei unſeren deſten begrüßen können, nicht vergeſſen.

Ferien.

Welhnachtoferien.

Der reioſchulinſektorAerr Prol. Dr Alles beſuchte zwecks Re⸗ viſion die Anſtalt.

Die Geburtstage Sr. Röniglichen oheit des Großherzogs und Seiner Majel ſät des Raiſers wurden in ublicher Weiſe gefeiert. Schulfeele Tage gewährten wir den Schülern aus Anlaß der Erobe⸗ rung von Antwerpen und der Siege bei Lodz, Soiſſons und in Ma⸗ ſuren, nachdem vorher auf die Bedeutung der Heldentaten unſerer Truppen und Jöbrer hingewitſen war..

In den erſten Mobilmachungstagen beſtanden s Schüler iore Präfunden Ge das Waturum die Pelmarelle und das ein⸗ Iidrigen⸗Eramen).

Die Gelamterſolge ſeit Beſtehen der Anſtalt betragen nunmehr 98 Prosent Die Erfolge des Oſtertermines 1916 laſſen ſich noch nicht mitteilen, da die Prufungen noch nicht ſtattgefunden haben.

Anfang Dezember ſammelten die Schüler unter ſich, um den vorm

Feinde ſtehenden Rameraden durch ein umfangreiches Paket eine

Weihnachtofreude machen zu köͤnnen. Leider baben nicht alle Sen⸗ dungen ihr iel erreicht.

An den Goldſammlungen beteiligte ſich das pädagogium ebenfalls mät gutem rfolge.

Am 1. Oktober ſtarb unſer ehemaliger Rollege Herr Lehrer 1. P. volk. mit ihm iſt ein treuer Jreund unſerer Anſtalt dahingegangen. Wir werden ihm ein ehrendes und dauerndes Andenken bewahren.

dm J. Apeil ſiedelt die Anſtalt in ihr neues, bedeutend größeres Heim über, wo mit dem Pädagogium ein Schülerheim verbunden