Jahrgang 
1944
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Damen: Marg. Bühler, Hilde Hirſch, Ingeborg Iffland, Nar ianne Schäfer, Gerda Stichel, Herma Glenz, Ur ſula Kahlsdorf, Irmgard Kemmer, Irmgard Nickel, Cdith Steinbrenner, Gertrud Pahl, Dieſe Mädchen kamen von der Mädchenſchule in Friedberg. Außerdem unterzogen ſich noch der Prüfung Fr äulein Erika Schmitt und Fräulein Charlotte Hoffmann.

Dieſelbe pPrüfung beſtand am 23.6.44 Unteroff. Bruno Schwartz.

Aus der Geſchichte der Schule.

Als vwir den Bericht des vorigen Sculjahres niederſchrieben, tobten erbitterte Abwehrkämpfe in Rußland und Italien. Unſere be⸗ ſten Vünſche begleiteten unſere ſchwer ringenden Soldaten, und wir hofften mit den ganzen deutſchen Volhke, daß der Tag der Vergeltung bald kommen nöge. Doch dieſer Runſch hat ſich nicht erfüllt, Ddas Jahr ſollte ein Zahr ſchwerſter Belaſtung werden.An den Fronten tobten das ganze Fahr hindurch die erbittertſten KänpfeAn der langen Oſt⸗ front löſte eine Offenſive der Ruſſen die andere abVenn auch lang⸗ ſam unduter ſehr ſchweren Verluſten der Feind Boden gewann, ſo wurden e unſere Linien zurückgedrücht, und gegen Ende des Schul⸗ jahres ſtand der Feind an den Grenzen von Oſtpreußen. Nicht minder ſchwer waren die Angriffe der Engländer und Amerikaner in Stalien. In mächt igem Anſturm wollten ſie unſere Linie durchbrechen und uns von Süden her den Todesſtoß verſetzen. Der Durchbruch gelang ihnen nicht, aber durch den Einſatz ihrer Luftwaffe und ihrer überlegenheit an Material drangen ſie langſam vor, ſo daß dieſer Feind am Ende des Schulj ahres an den Toren der Jo⸗Ebene Kehn. Am 6. Juni begannen endlich die Veſtmächte ihre Großoffenſive in Frankreich. Es gelang ih⸗ nen, in der Normandie Juß zu faſſen, nur durch lange, äußerſt verluß⸗ reiche Kämpfe konnten ſie ſich hier behaupten. Schließlich gelang ih⸗ nen ein Hurchbruch durch unſere Linien, und nun ergoſſen ſich ihre ungeheuren Naſſen über ganz Frankreich und zwangen unſere Truppen zum Rückzug. Erſt an der deut ſchen Grenze wurde eine Bront aufgebaut, die dem ſiegestrunkenen Gegner Halt gebot. Noch ſchlimmer als im vorigen Jahre wurde der Luftterror der Feinde. Ganze Städte nurden in Trümmerhaufen verwandelt, und Tauſende er wehrloſen Bevölhke⸗ rung wurden unter den Trümmern begraben. Ja, einzelne Zagdflieger griffen länner und Frauen bei ihrer Feldarbeit ſowie Eiſenbahn⸗ züge an und richteten nicht ſelten ein wahres Blutbad an.

So hatte ſich im Laufe des Jahres die Lage auf den riegsſchau⸗ plätzen zwar nicht hoffnungslos, aber doch recht ernſt geſtaltet. Ebenſo

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