Jahrgang 
1944
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Reihe von Schülern haben ſeinen Unterricht genoſſen.Er übermittelte ihnen ein reiches Viſſen und formte ſie zu feſten, deut ſchgeſinnten Charakteren.Er war der Begründer der Gießener Freilichtbühne, auf der nach ſeinem Villen nur Kerndeut ſche Stücke aufgeführt werden ſollten. So hat ſich Herr Bernbeck unter den Lehrern des Gymnnaſiums einen ehrenvollen Platz geſichert.

Bericht über die Schüler.

Bei Beginn des Schuljahres betrug die Shülerzahl, 176, darunter

5 Nädchen. Hegenüber dem Vorjahre varen es 25 Schüler nehr. Im Laufe des Jahres traten 18 Scüler in die Anſtalt ein, während 9 austraten.

8 Schüler wurden als Gaſtſchüler im Laufe des Jahres aufgenommen, Die Schüler wurden am Anfang in 8 Klaſſen unterrichtet,Die Klaſſe 7 war bei Schul anfang noch im Vehrertücht igungslagef zu Gent.Sie kehrte erſt am 24. 8. 43 zurüc. Neits am 10. 9. verließ uns wieder eine ſtattliche Anzahl Schüler Aus den Klaſſen 6 bis 8 wurden 19 Jungen als Luft⸗ V waffenhelfer einberufen. Durch ihren Veggang blieben in der Klaſſe 8 noch 5, in der Klaſſe 7 noch 3 und in Klaſſe 6 noch 11 Schüler Mährend die Klaſſe 6 veiterbeſtand, wurden die Klaſſen 7 und 8 zuſammenge⸗ legt und nach dem Plan der Klaſſe S unterr ichtet⸗Am 12.1.44 wurden weitere 16 Schüler aus den Klaſſen 5 bis 7 einberufen. Die Klaſſen blieben beſtehen. Nach der Reifeprüfung am 31.1.44 nahmen die 2 Schü⸗ ler der Klaſſe 7 an Unterricht der Klaſſe 6 teil, bis ſie am 14.2. zum Reichsarbeitsdienſt eingezogen nurden und danit die unſtalt ver⸗ ließen. Un die gleiche Zeit nurde der Schüler Zoachim Volf aus der Kl. 7 als Luftwaffenhelfer entlaſſen und mußte wiedet unterr ichtet wer⸗ den. Er wurde der Langenarckſchule zugewieſen, das Gymnaſium hatte nur für den Unterricht im Lateiniſchan und Griechiſchen zu ſorgen.

So wurde die ruhige, ſtetige Arbeit in den Oberklaſſen geſtört. Veiterhin gab es noch mannigfache Störungen. Nach den feindlichen Terror⸗ angriffen auf die Stadt Fr ankfurt wur den eine Anzahl Schüler aufge⸗ rufen, bei den Aufräumungsarbeiten zu helfen. Am 29.1. fiel der Unter⸗ richt für die Kl. 4 aus, veil die Schüler auf einer Bauſtelle Steine d tragen mußten. Am 20. 3. begab ſich die geſamte Schule in den Vald, um gefälſchte Lebensmittelbarten, die der Feind abgeworfen haben ſollte, zu ſamnmeln. Neben dieſen Aufträgen durften die anderen Kriegsaufga⸗ ben der Schüler nicht verhachläſſigt werden. Die Sanmlung der Altſtoffe V wurde noch ſtärker betrieben als in den vergangenen Jahren. Beſonderes Geynicht wurde auf die Plieferung von Anochen gelegt. Man feuerte den Sammeleifer der Jungen cän, daß man ihnen Warken gab, die zum Bezug von Kernſeife berechtigten⸗Rund 275 kg trugen unſere Schüler jeden

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