Die Schulgruppe des V im Jahre 1
Das Jahr var dei uns wie überall gekennzeichnet durch die starke Beanspruchung der Jugend für ihre eigne Organisation, die ja auch den volksdeutschen Gedanken pflegt und dem VDA nur ein schmales hRandgebiet zur Betätigung frei läßt, in dem sich die Schulgruppe auf das Sammeln zu beschräünken hat. Ee beteiligten sich daran rund 145 Schüler(1935:155); vir müssen allerdings heute davon absehen, den regelmäßigen Ringang aller einzelnen Beträge zu verlangen. Andre Schulen sahen sich, wie ich höre, zu den gleichen vVerfahren gezvuungen.
Nur durch den Einsatz der Klassenlehrer(die durch die Einführung der Schulsparkasse eine neue, der unsrigen nicht unähn- liche Arbeit dbernommen haben) iet es gelungen, unsre Einnahmen auf Rll 178.—(1935: 200.—), und unsre Ablieferung an den Landes- verband auf 120(140) HM zu halten. Nir stehen damit im vergleich zu unserer Schülerzahl und zu anderen Schulen noch verhälltniemdeig recht günstig da.
Päüdagogi sches Seminar.
Der Studienreferendar Kkarl Müller blieb im neuen Schul- Jahr an der Anstalt, um die zwelte Hälfte seines FProbejahres fort- zusotzen. Der Studienreferendar Jakob Diehl kam von Darmstadt zu uns zuräück, Auch er setzte sein Probejahr fort. Der Studienreferen- dar Rudolf Volf hatte sein Seminarjahr beendet und ging nun an das Gymnasium nach Büdingen. Vom Herbsetjahrgang 1935 verblieben die Referendare Nilhelm Braun und Alfred Schütz, um ihr Seminarjahr fortzusetzen. Am Ende des Sommerhalbjahres gingen beide Herren an das Gymnasium in Friedverg, um ihr Probe jahr abzuleisten.
Mit Beginn des Schul jahres trat Herr Referendar Hans Gundel in das Seminar ein. Im Herbst vuurde niemand überuiesen.
In der theoretischen Unterweisung der Studienreferendare trat gegendber dem Vor jahre keine Anderung ein.
Die Staatsprüfung bestanden am 22. und 23. 9. 36 die Referen- dare Albert Dambmann, Jakob Diehl, Heinrich Húübner, karl Müller, Erich Schwan und Otto vNeill, am 19.2. 37 der Beferendar hRudolf wolf.


