Jahrgang 
1904
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6 Jungfrau von Orleans als romantiſche Tragödie. 4. Die Handlung des erſten Teils des Nibelungenlieds in ihrem inneren Zuſammenhang. 5. Die Amelungenrecken. 6. Charakteriſtik Hagens. 7. Naturhafter Trieb und ſittliches Wollen. 8. Eindrücke aus der mittelhochdeutſchen Lektüre.

UI. 1. Unſre Pflichten gegenüber unſrer lieben deutſchen Mutterſprache. 2. Klop⸗ ſtocks Frühlingslieder verglichen mit denen Walthers v. d. Vogelweide. 3. Unſre land⸗ wirtſchaftliche Ausſtellung(Schilderung in Briefform). Oder: eine Ode Klopſtocks auszu⸗ legen und zu würdigen. 4. Warum verbietet Leſſing dem Künſtler das Ausmalen des Körperlichen, und welche Erſatzmittel empfiehlt er?(Klaſſ. Aufſ.) 6. Welche Zwecke(31) verfolgen die Künſtler im Laokoon? 7. Iſt Leſſings Behauptung zutreffend, daß Homer die Troer als Barbaren ſchildere.(Aus der erledigten Iliaslektüre!) 8. nitimur in vetitum, ein Laſter und eine Tugend.

OlI. 1. Sammlung, Ordnung und Würdigung der Bilder und Gleichniſſe in Goethes Jugendlyrik. 2. Künſtlers Abendlied als Programm des jungen Goethe. 3. Kampf der erſten Republik gegen den inneren und äußeren Feind; oder: Gang der Ereigniſſe in Goethes Iphigenie(Klaſſ. Aufſ.). 4. Vergleich der Bekehrung bei Horaz und Walther v. d. Vogelweide(carm. lib. I, 33 und vil wol gelobter got). 5. Die Herr⸗ lichkeit des Schillerſchen Don Carlos. 6. Überblick über den Reichskrieg(1870/71); oder: die Hauptſätze Schillerſcher Lebensweisheit nach den Xenien(Klaſſ. Aufſ.). 7. Was lehrt Schiller in Verſen über die Tragödie(Shakeſpeares Schatten; Jeremiade; Pro⸗ log zum Wallenſtein); vergl. Geibelsdramaturgiſche Epiſtel. 8. Abiturientenaufſatz: Gilt Heraklits Spruch 700-α à ˙ερ☛ Sa*ον für Schillers Wallenſtein?

Freie Arbeiten. Da die Anfertigung freier Arbeiten in das Ermeſſen der einzelnen Fachlehrer geſtellt war, ſo unterbleibt die Veröffentlichung der Themata.

Zeichnen.

VI. Gerade Linie, Senkrechte, Wagerechte. Winkel. Die regelmäßigen Figuren der Ebene. Anwendung von Ornamenten.

V. Die krumme Linie. Anwendung an naturgeſchichtlichen Modellen, zu⸗ ſammengeſtellten einfachen Körpern und Ornamenten.

IV. Die elementaren Grundſätze der Perſpektive: Die Theorie des Sehens praktiſch ermittelt durch die Glastafelperſpektive. Die perſpektiviſche Verjüngung. Ho⸗ rizont und Augenpunkt. Die perſpektiviſche Verkürzung der horizontalen und vertikalen Fläche. Der Würfel in verſchiedenen Stellungen. Das perſpektiviſche Bild des kantigen Körpers in ſchräger Anſicht. Die Perſpektive des Kreiſes, des Cylinders, der Pyramide

und der Kugel. Verwendung an Hausmodellen und Vaſen. UIII. Lehre von Licht und Schatten. Kugel, Walze, Kegel. Anwendung an Holzmodellen und Gipsmodellen.

OlIII. Weitere Einführung in die Perſpektive. Verkürzte krumme Figur. An⸗ wendung an Modellen der römiſchen und fränkiſchen Rüſtung ꝛc.

II. Zeichnen von Gipsmodellen. Übungen im Zeichnen von Landſchaften. Anfangskurſus in der Aquarellmalerei.