Jahrgang 
1903
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Johannas im Verlaufe des 4. Aktes. 4. Die Griechen. 5. Vorboten des Untergangs der Nibelungen(Klaſſen⸗Aufſatz). Von Dezember an Herr Lehramtsacceſſiſt Wimmenauer: 6. Der Seelenkampf Rüdigers. 7. Inwiefern läßt ſich das Wort des Pfarrers in Hermann und Dorothea:Wahre Neigung vollendet ſogleich zum Manne den Jüngling als Thema des ganzen Epos auffaſſen? 8. Die letzten Stunden der Maria Stuart.

UI. Dr. Meſſer: 1. Gründe des Verfalls des römiſchen Reiches. 2. Der Huma⸗ nismus. 3. Aufklärung und Neuhumanismus. Von Herbſt an der Direktor: 4. Durfte Egelhaaf Höltys Grundſtimmung ſanfte Schwermut nennen? 5. Was lehrt Leſſing über den fruchtbaren Moment, und welchen Bedenken unterliegt ſeine Anſicht? 6. Würde Karl V. auch den Beinamender Große verdienen?(Klaſſen⸗Aufſatz.) 7. Warum nennt Goethe die Expoſition der Minna von Barnhelmwirklich vortrefflich? 8. Wo zeigen ſich in Emilia Galotti die Vorſchriften der hamburgiſchen Dramaturgie erfüllt?

Ol. 1. Vergleichende Gegenüberſtellung der themagleichen Gedichte ,Fiſcher undAlpenjäger. 2. Die Naturbetrachtung in Werthers Leiden. 3. Herders Aus⸗ ſpruch:Gott ſegne dich, daß du den Götz gemacht haſt, begründen.(Klaſſen⸗Aufſatz.) 4. Das widerſprechende Urteil Macaulays und Renans über die franzöſiſche Revolution begründen. 5. Wäre es a priori glaublich, daß der Dichter des Götz ſo bald zum Dichter des Taſſo wurde? 6. Auslegung desGebets von Falke. 7.Entworfen nur iſts ein gemeiner Frevel, Vollführt iſts ein unſterblich Unternehmen, belegt aus der italieniſchen Geſchichte des 19. Jahrhunderts. 8. Abiturientenaufſatz: Worin zeigt ſich die Rietſchel'ſche Doppelſtatue von Goethe und Schiller charakteriſtiſch?

Freie Arbeiten.

Da die Anfertigung freier Arbeiten in das Ermeſſen der einzelnen Fachlehrer geſtellt war, ſo unterbleibt die Veröffentlichung der Themata.

Zeichnen.

VlI. Gerade Linie, Senkrechte, Wagerechte. Winkel. Die regelmäßigen Figuren der Ebene. Anwendung von Ornamenten.

V. Die krumme Linie. Anwendung an naturgeſchichtlichen Modellen, zuſammen⸗ geſtellten einfachen Körpern und Ornamenten.

IV. Die elementaren Grundſätze der Perſpektive: Die Theorie des Sehens praktiſch ermittelt durch die Glastafelperſpektive. Die perſpektiviſche Verjüngung. Horizont und Augenpunkt. Die perſpektiviſche Verkürzung der horizontalen und vertikalen Fläche. Der Würfel in verſchiedenen Stellungen. Das perſpektiviſche Bild des kantigen Körpers in ſchräger Anſicht. Die Perſpektive des Kreiſes, des Cylinders, der Pyramide und der Kugel. Verwendung an Hausmodellen und Vaſen.

UIII. Lehre von Licht und Schatten. Kugel, Walze, Kegel. Anwendung an Holzmodellen und Gipsmodellen.

OlII. Weitere Einführung in die Perſpektive. Verkürzte krumme Figur. An⸗ wendung an Modellen der römiſchen und fränkiſchen Rüſtung ec.

III. Zeichnen von Gipsmodellen. übungen im Zeichnen von Landſchaften. Anfangskurſus in der Aquarellmalerei.

Notiz: In VI UII wird alles nach Modellen gezeichnet.