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9) Teilnahme am freiwilligen Unterricht.
1. Philosophische Arbeitsgemeinschaft.. 4 Schüler 2. Englische 9 5„ 3. Biologische„ 8„ 4. Physikalische 3 6„ 5. Chemische„ 8„ 6. Geschichtliche„ 3. 7. Wahlfreies Zeichnen.. 14 13 8. Werkunterricht.. 20„
h) 1. Schülerselbstverwaltung.
Jede Klasse wählte ihren Sprecher. Wünsche zur Bildung einer„Schulgemeinde“ waren auch in diesem Jahre nicht vorhanden. Das Gemeinschaftsleben ist wegen der in vielen Orten zerstreut wohnenden Schüler gering.
2. Schülervereine.
An Schülervereinen bestehen ein Schülerturnverein, dem seit diesem Frühjahre eine Ruderabteilung angegliedert ist, eine Schülervereinigung„Kunst und Jugend“, eine Schulgruppe des„Vereins für das Deutschtum im Auslande“, eine Neudeutschlandgruppe, ferner eine dem Bund der Wandervögel und Pfadfinder angehörende Schulgruppe und eine Jungwandervogel- gruppe. Die idealen Ziele, für die in diesen Schülergemeinschaften mit Eifer und Erfolg ge- arbeitet wird, machen eine rege Beteiligung der Schüler wünschenswert.
3. Wanderungen.
Bei den monatlichen Wanderungen wurde in der Regel die nähere und weitere Umgebung des Schulortes durchstreift. Marienthal, Nothgottes, Niederwald, Kammerforst, Wispertal, Kloster Eberbach, Mapper Schanze, Hallgarter Zange, Presberg, Rochusberg, Lauschhütte, Stromberg, Münster am Stein und andere Orte blieben begehrte Wanderziele der Klassen.
Im Laufe des Jahres wurden 6 größere Ferienwanderungen unternommen. Eine 3 tägige Wanderung während der Pfingsttage führte 15 Schüler der Unterstufe unter Leitung des Turn- lehrers in das Gebiet des östlichen Taunus und hatte, von Wiesbaden ausgehend, Eppstein, Schloßborn, Feldberg, Saalburg, HHomburg und Frankfurt als Hauptziele. An diese Wanderfahrt schloß sich unmittelbar mit Schülern der Tertia eine 3tägige Wanderung unter gleicher Führung in den Rheintaunus an, deren ffauptziele Sauertal, Mühlbachtal, Lahn und Rhein bildeten. Zu Beginn der Sommerferien machte Studienrat Schlitt mit Schülern der UIl eine neuntägige Wanderung durch den südlichen Schwarzwald. Während der Sommerferien wanderten 12 Schüler mit ihrem Turnlehrer zum Jugendtreffen der D. T. nach flirschberg, um Leipzig, Dresden, Riesengebirge, Lausitz, Elbsandsteingebirge und die Not des Deutschtums in Böhmen kennen zu lernen. In den fierbstferien wurde die„Gesolei“ besucht und nach dreitägigem Aufenthalt in Düsseldorf eine Woche lang die Nordwestmark(Düren, Hleimbach, Mariawald, Urfttalsperre, Montjoie, Aachen, Köln) erwandert. Während dieser Ferien unternahm Studienrat Schlitt im Anschluß an den Besuch der Gesolei mit Schülern der Tertia und Untersekunda eine 3tägige Wanderung nach der Lahn. Gekocht wurde im flordentopf, übernachtet in Jugendherbergen.


