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Mathematik: 5 St. a) Algebra: Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Gleichungen des erſten Grades mit einer Unbekannten. Heis§§ 34 bis 51, 61.) b) Geometrie: Ähnlichkeit der Figuren, Berechnung regulärer Vielecke, ſowie des Kreisumfanges und Kreisinhaltes; nach Spitz §§ 137 a bis 209. Herr Dr. Melchior.
Naturbeſchreibung: 2 St. Im Sommer: Beſchreibung ſchwieriger Pflanzenarten zur Ergänzung und Wiederholung der Formenlehre, Syſtematik und Biologie. Beſprechung der wich— tigſten ausländiſchen Kulturgewächſe. Mitteilungen über die geographiſche Verbreitung der Pflanzen. Im Winter: Niedere Tiere. Wiederholung des Syſtems der Wirbeltiere. Wie derholung und Er⸗ gänzung des Lehrſtoffs der vorhergehenden Klaſſen.
Zeichnen: Zeichnen von Ornamenten nach Vorzeichnungen an der Schultafel, Übungen im Entwerfen von Ornamenten. Linearzeichnen: Übungen im Gebrauch von Zirkel, Lineal und Ziehfeder an Flächenmuſtern, Kreisteilungen ꝛe. Einfache geometriſche Aufgaben. Herr Pavel.
Anter⸗Tertia.
Ordinarius: Herr Oberlehrer Dr. Krämer.
Religionslehre: Komb. mit Ober⸗Tertia.
Deutſch: 3 St. Die wichtigſten Abſchnitte der Grammatik. Ausgewählte Stücke der Proſa und Poeſie aus dem Leſebuche von Hopf und Paulſiek für Tertia wurden geleſen, erklärt und zum Teil auswendig gelernt. Wiederholungen der in den Vorklaſſen gelernten Gedichte. Dis— poſitionsübungen. Alle 4 Wochen ein häuslicher Aufſatz, daneben kleinere ſchriftliche Übungen in der Klaſſe. Der Ordinarius.
Franzöſiſch: 6 St. Im Sommer: Die unregelmäßigen Zeitwörter. Im Winter: Ge⸗ brauch der Hilfsverben avoir und éêtre; Geſchlecht der Subſtantive, Pluralbildung, Bildung der weiblichen Form der Adjektive; Bildung der Adverbien; die Steigerung; Gebrauch des Konjunktivs. Plötz⸗Kares Grammatik§ 1— 40;§ 61— 73 Übungsbuch B 1—28; 37; 42— 48. Geleſen: Seit Herbſt Le Tour de France(ed. Ricken) I—XIV. Jede Woche eine Arbeit(meiſt Klaſſenarbeit), abwechſelnd Diktate, Überſetzungen und freie Arbeiten. Herr Scheubel.
Engliſch: Einübung der Ausſprache durch praktiſche Vorübungen an einfachen Leſeſtücken; Einübung der Formenlehre und einiger wichtiger ſyntaktiſcher Erſcheinungen, an der Lektüre und nach Sonnenburg Lekt. 1— 20. Syſtematiſche Gruppierung des durchgenommenen grammatiſchen Penſums. Schriftliche und mündliche überſetzungen; Sprechübungen im Anſchluß an die Lektüre und Hölzels Sommerbild. Vom Herbſt an wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit, meiſtens Klaſſenarbeit. Derſelbe.
Geſchichte: 2 St. Überblick über die weſtrömiſche Kaiſergeſchichte vom Tode des Au— guſtus, dann deutſche Geſchichte bis zum Ausgang des Mittelalters. Der Ordinarius.


