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P. Befreiungen.
Am Chorgesang nahmen nur die stimmbegabten Schüler teil.— Vom Turnunterricht waren im Sommer 11, im Winter 13 Schüler befreit. Vom Spielen waren auf Antrag die Fahrschüler durch das P. S. K. befreit.
G. Am treiwilligen Unterricht nahmen teil:
LIIIIORI n e us.
: Sommer——— 31 9 7 47 Easiech Fine S V- 2Z2 — Jommer———(19 10 8 37 Winter— 17 6831 Einheitskurzschrift 30 10— 1 1— 42 Russisch—— V—-— 6[——[6
An Arbeitsgemeinschaften nahmen teil: Deutsch: OI 11 Schüler; Latein und Griechisch: OI. 10; Geschichte: UI 6; Philosophie: OI 20; Physik: OI 8, UI o Schüler.
H. Selbstverwaltung, Wanderungen, Gesundheit, Konvikt.
In allen Klassen wurden zu Beginn des Jahres Vertrauensleute gewählt, die zugleich auch die Klassenämter verwalteten. Die Vertrauensleute der UII— OI bildeten den Schüleraus- schuß. In besonderer Weise betätigten sich die Schüler selbständig bei der Vorbereitung und Durch- führung von Ausflügen, Wettspielen und Schulfeiern. Die Spielnachmittage waren bestimmungs- gemäß aufgabenfrei. Von den 9 schulfreien Wandertagen wurden 8 zu Wanderungen und 1 zu künstlerischer Betätigung(musikalischen Darbietungen) verwandt. Auch fanden im Laufe des Jahres Wettspiele mit anderen Anstalten statt.
Der Gesundheitszustand der Schüler war zufriedenstellend.
Das durchschnittlich von 120 katholischen Gymnasiasten besuchte, jedoch von dem Gymnasium unabhängige Bischöfliche Gymnasialkonvikt in Fulda besteht seit 1882. Es hat vor allem den Zweck, zukünftige Theologen durch das Gymnasialstudium hindurchzuführen, doch werden auch andere Schüler aufgenommen. Die Pensionspreise betragen 450 Mk. jährlich für Schüler aus der Diözese Fulda, für die andern 600 Mark.
I. Schulgeld, Freistellen u. ä.
Das Schulgeld betrug 200 Mk. jährlich. Schulgeldermäßigungen traten ein in 12 Fällen um 100%, in 26 Fällen um 50%, in 63 Fällen um 25%. Sie betrugen insgesamt 8 241.75 Mk. An Frei- stellen wurden gewährt 13 ganze, 28 halbe und 17 viertel Freistellen: Gesamtwert 6 275.— Mk. Da- zu kamen noch größere Erziehungsbeihilfen an besonders tüchtige und bedürftige Schüler in Höhe von 300.— Mk., zusammen 14.816,75 Mk. Ferner konnten aus der schon gut ausgestatteten Hilfsbü- cherei vielen Schülern Schulbücher frei zur Verfügung gestellt werden.
K. Berufsberatung.
Die zusammenfassende Vertretung aller die Berufsberatung betreffenden Angelegenheiten lag in der Hand des Studienrates Dr. Classen. Auch die Klassenleiter wandten dieser immer bedeutender


