Jahrgang 
1927
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15

F. Befreiungen.

Am Chorgesang nahmen nur die stimmbegabten Schüler teil. Vom Turnunterricht waren im Sommer 15, im Winter 10 Schüler befreit. Vom Spielen waren auf Antrag die Fahrschüler durch das P. S. K. befreit.

G. Am freiwilligen Unterricht nahmen teil:

[u Om OlI u Zus.

Englisch Sommer 25 9 9 43 Winter 19 9 9 37

Hebräisch 11 9 8 28 7 Sommer 24 13 22 13 4 76 Einheitskurzschrift Vnter 12 8 11

An Arbeitsgemeinschaften nahmen teil: Deutsch: UI 9 Schüler; Latein und Griechisch: O1 19, UI 13, OII 7; Geschichte O II 12; Philosophie: UI 12; Physik: OI 8, UI 8 Schüler.

H. Selbstverwaltung, Wanderungen, Gesundheit, Konvikt.

In allen Klassen wurden zu Beginn des Jahres Vertrauensleute gewählt, die zugleich auch die Klassenämter verwalteten. Die Vertrauensleute der UII OI bildeten den Schüleraus- schuß. In besonderer Weise betätigten sich die Schüler selbständig bei der Vorbereitung und Durch- führung von Ausflügen, Wettspielen und Schulfeiern. Die Spielnachmittage waren bestimmungs- gemäß aufgabenfrei. Von den 0 schulfreien Wandertagen wurden 8 zu Wanderungen und 1 zu künstlerischer Betätigung(musikalisch-theatralische Darbietungen) verwandt. Auch fanden im Laufe des Jahres Wettspiele mit anderen Anstalten statt.

Der Gesundheitszustand der Schüler war zufriedenstellend.

Das durchschnittlich von 120 katholischen Gymnasiasten besuchte, jedoch von dem Gymnasium unabhängige Bischöfliche Gymnasialkonvikt in Fulda besteht seit 1882. Es hat vor allem den Zweck, zukünftige Theologen durch das Gymnasialstudium hindurchzuführen, doch werden auch andere Schüler aufgenommen. Die Pensionspreise betragen 450 Mk. jährlich für Schüler aus der Diözese Fulda, für die andern 600 Mark.

IJ. Schulgeld, Freistellen u. ä.

Das Schulgeld betrug 200 Mk. jährlich. Schulgeldermäßigungen traten ein in 9 Fällen um 100%, in 27 Fällen um 50%, in 62 Pällen um 25%. Sie betrugen insgesamt 7713.50 Mk. An Preistellen. wurden gewährt 13 ganze, 17 halbe und 16 viertel Freistellen: Gesamtwert 5 100. Mk. Dazu kamen noch größere Erziehungsbeihilfen an besonders tüchtige und bedürftige Schüler in Höhe von 1 200. Mk., zusammen 14 013,50 Mk. Ferner konnten aus der schon gut ausgestatteten Hilfsbücherei vielen Schülern Schulbücher frei zur Verfügung gestellt werden.

K. Berufsberatung.

Die zusammenfassende Vertretung aller die Berufsberatung betreffenden Angelegenheiten lag in der Hand des Studienrates Dr. Classen. Auch die Klassenleiter wandten dieser immer bedeutender