Vom 6.
VNom 11. Vom 13.
Vom 19.
II.
Aus den Verfügungen der vorgesetzten Behörde.
1911.
. 1911. . 1911.
. 1912.
Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß bei Gymnasien mit Parallel- klassen auf der Oberstufe in der einen Abteilung das Französische als verbindlicher, das Englische als wahlfreier, in der anderen Abteilung das Englische als verbindlicher, das Französische als wahlfreier Lehr- gegenstand behandelt werden darf, und daß bei Gymnasien mit ein- fachen Klassen auf der Oberstufe in diesen während der einen Hälfte des Schuljahres 3 Stunden Französisch und 2 Stunden Englisch, wäh- rend der anderen Hälfte 2 Stunden Französisch und 3 Stunden Englisch angesetzt werden. In dem zuletzt bezeichneten Falle bleibt es den Schülern überlassen, an dem Unterrichte in der einen oder der anderen oder in beiden Sprachen teilzunehmen.
Mitteilungen von Grundsätzen und Ratschlägen für Jugendpflege.
Auf die Bestimmungen für die Annahme im Schuldienste in den Schutz- gebieten wird hingewiesen.
Die Benutzung der Gymnasial-Turnhalle an einem Wochentage abends von 8— 9 ½ Uhr von seiten des hiesigen stadtpfarrlichen Jugendvereins wird genehmigt.
III. Zur Geschichte des Gymnasiums.
a) Personalien.
Mit Beginn des neuen Schuljahres trat Oberlehrer Reith in das Lehrerkollegium
ein.
Hermann Reith, katholisch, geb. in Kranlucken, Grossh. Sachsen, am 5. September 1878, studierte in Münster i. W., München, Berlin und Bonn Mathematik und Naturwissenschaften und bestand am 24. Juni 1905 die Prüfung für das höhere Lehramt. Das Seminarjahr legte er am Gymnasium in Fulda. das Probejahr an den Realgymnasien in Wiesbaden und in Cassel ab. Nachdem er dann un dem Realgymnasium in Cassel, dem Realprogymnasium in Hofgeismar und dem Realgymnasium in Wiesbaden als wissenschaftlicher Hilfslehrer beschäftigt worden war, wurde er als Oberlehrer Herbst 1908 an das Gymnasium zu Hadamar und Ostern 1911 hierher berufen.
Oberlehrer Louis Linß erhielt vom 15. April ab einen Urlaub auf 3 Jahre zur UÜbernahme einer Oberlehrerstelle an der deutschen Auslandsschule zu Brüssel. Seine Ver- tretung übernahm der wissenschaftliche Hilfslehrer Eduard Müller aus Worms und für den evangelischen Religionsunterricht Herr Hilfspfarrer Hattendorff II.
Der Kandidat des höheren Schulamts Dr. Mathias Classen, der seit Herbst 1910 an dem Gymnasium das Probejahr ableistete, trat Ostern 1911 an die hiesige Ober- realschule über.


