Jahrgang 
1899
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Von Herrn Oberleutnant am Ende I: 1. Der Krieg zwischen Frankreich und Deutsch- land 1870/71, bearb. nach dem grossen Generalstabswerke. Berlin 1889. Pauli. 2. Zusammen- gewürfelte Gedanken über unseren Dienst. Rathenow. 3. Geschichte des siebenjährigen Krieges, von Archenholz. 11. Auflage von Potthast. 4. Im Hauptquartier, Feldbriefe von Dr. Matthes. München 1892.

Von Herrn Fabrikdirektor Manteuffel in Fulda: Nansen,In Nacht und Eis. 3. B. Gedanken und Erinnerungen, von O. Fürst v. Bismarck. 2 Bde. Stuttgart 1898.

VI. Stipendien und Unterstützungen.

Das Schulgeld konnte 44 Schülern ganz oder teilweise erlassen werden. Die Summe des Erlasses, welcher 10% der Soll-Einnahme nicht übersteigen darf, betrug 2855 Mark. Das Staats- stipendium(129 Mark) wurde in drei Portionen, das Och'sche(165 Mark) in vier dergl., das Moser'sche(19,52 Mark) und Habersack'sche(35 Mark) in je einer an Schüler vergeben, desgl., in einer das Schmitt'sche(56,28 Mark), angesprochen von einem Verwandten des Stifters. Desgl. blieb das Kobelsche Stipendium im Genusse des bisherigen Inhabers. Aus den Zinsen der Jubiläumsstiftung kamen 160,26 Mark in sechs gleichen Portionen zur Verteilung.

Das Komite der sog. Wohlthäterstiftung, deren Bestand sich nicht Yerändert hat, stellte die Zinsen des Kapitalfonds mit 230 Mark zur Verfügung; sie wurden in 7 Portionen vergeben. Den verehrten Herren wird im Namen der Anstalt der wärmste Dank wiederholt ausgesprochen.

VII. Mitteilungen an die Eltern.

Das neue Schuljahr beginnt Montag den 10. April, vormittags 8 Uhr, mit der Prüfung der neu angemeldeten Schüler. Ammeldungen neuer Schüler werden von dem Unter⸗eichneten in den Osterferien täglich in der Zeit von 10 11 Uhr morgens entgegengenommen.

Die Eltern der aufzunehmenden Schüler wollen ihre Söhne nur für die Klassen an- melden, in die aus guten Grürden. die Aufnahme auch zu erwarten steht. Die Berechnung, dass der betr. Schüler ohne Feltore. die nächstuntere Klasse aufgenommen werde, falls er die Prüfung für die höhgre: Klasve miag bestehe, dürfte sich als irrig erweisen, zum Schaden des Schülers, der nach eur ig. Vinter Umständen sich noch einer weiteren Prüfung zu unterziehen hat. Sei màâ en 4* verständig und suche nichtein Jahr zu gewinnen. Gegenstand der AatnauneRKäluns We hle wissenschaftlichen Unterrichtsfächer der betreffenden Vorstufen. ö

Fulda, den 24. März 1899.. 4 Der Königl. Gymnasial-Direktor

Dr. Georg Wesener.