Jahrgang 
1911
Einzelbild herunterladen

7 5 Lehrer. Fächer. Wöchentliche Stundenzahl Geſamtzahl 6 IIIb- IIIa IIb Ha Ib la 14. Oberlehrer Mathematik 5 5 Verwalter des Dr. Schäfer Phyſik, Chemie 2 5 2 2 8 phyſ. und chem. Math. Geographie 1 1 2 Laboratoriums. Experimentieren 2 2 4 22 Unterrichtsübungen 1 1 2 Landw. Naturkunde(1)(1) 1 15. Muſikdirektor Schmidt Muſiktheorie 2 V 2 1 1 11 8 Einzelgeſang 2 2 1 1 1 1 8 Choralgeſang 1 19 Chor 2 2 16.] Prof. Dr. Schoell Evang. Religion-- 2[2 4 4 17. Seminarlehrer 6 3 6 mann eſ i hte 2 2 Schnd Geographie 2 2 4 24 Schreiben 1 1 2 Turnen 2 2 2 2 8 Unterrichtsübungen 1 1 1. 2 1 18. Seminarlehrer. heichnn, 6 2 2 2 2 2 2 12 3 l Unterrichtsübungen 1 1 2 97 Thierolf Mathemathik 3 5 25 Phyſik 2 2 1 1 3 6 19. Oberlehrer Vogel Mathematik 5 5[ 4 4 18 22 Unterrichtsübungen 133 4 23 Spezielle Methodik-)(i)(23) 1

E. Gottesdienſt.

Die Schüler nahmen am Gottesdienſte ihrer Religionsgemeinde teil.

F. Zur Geſchichte des Seminars.

Das Schuljahr 1910 reicht vom 11. April 1910 bis 8. April 1911.

Am 14. Juli 1910 ſtarb Herr Geheimrat Dr. Heinrich Eiſenhuth zu Darmſtadt. In allen Jahresberichten der heſſiſchen Schulen wird der gleiche Schmerz über den Verluſt des hervorragenden Leiters der Schul⸗ abteilung, dem die Seminarien ganz beſonders viel verdanken, widerhallen.

Am 31. Juli ſtarb nach längerer Krankheit der Seminariſt Wilhelm Schäfer IIIb. Er war nur wenige Wochen unſer Schüler. Seinen ſchwergeprüften Eltern ſprechen wir auch hier unſere innigſte Teilnahme aus.

Die baulichen Aenderungen und Erweiterungen dieſes Jahres wurden durch eine Beſichtigung eingeleitet, die von dem Finanzausſchuß der 2. Kammer unter Führung des Herrn Geh. Oberſchulrat Dr. Aenbemantt am 18. Februar auf alle Bauten des Seminars ausgedehnt wurde. Die Folge davon war, daß der Wohnbau innen erneuert und eine Zentralheizung eingerichtet wurde, von der außerdem noch Orgelbau, Lehrbau, Turnhalle und die neu errichtete Singſaalbaracke geheizt werden. Dieſe Baracke entlaſtet die Turnhalle, in der wir 8 Jahre lang außer Turnen noch alle Singſtunden geben mußten. Außerdem wird der niedrige Klaſſenſaal im Dachſtock des Lehrbaues fürderhin anderen Zwecken dienen und die ſeither dort untergebrachte Klaſſe kommt in die Baracke. Am 27. Februar 1911 iſt ſie ihrem Zweck übergeben worden. Inſolge der umfangreichen Bauarbeiten mußten die Sommer⸗ und Herbſtferien um je eine Woche verlängert werden.

Die Anweſenheit des Großh. Hofes und der Kaiſerlich Ruſſiſchen Gäſte hat viel ungewohntes Leben in und vor die Burg gebracht. Dem Wunſch des Großh. Hofmarſchallamts entſprechend, daen wir die Klaviere