Jahrgang 
1902
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Wöchentliche Stunden⸗ g zahl in Klaſſen und Geſamtzahl 2 2 Abteilungen. der 2Z Lehrer. Fächer. wöchentlichen Stunden. 65 If. ſII. 1. S. W. S. W. S. W.] S. W. S. W. Violinſpiel 2 4 2 2%2 1 6 7 Klavierſpiel 6 6,[-8 8 9. Hilfslehrer Thierolf Zeichnen 2 2 2 2 2 2 6 6 25 26 Unterrichtsübung 111 1 Turnen 2 2 2 2 2 2 6 6 1. Bibelkunde 21 2 10. Profeſſor Lie. Eger Evang. Religion 2 2 2 6 6 6 6 Kath. Religion 1 1 1 4 4 11. Pfarrer Dr. Praxmarer 2 5 4 Unterrichtsübung1--= 1 12. Medizinalrat Dr. Matthias Schulhygieine- 1 1 1

F. Gottesdienſt.

Die Schüler nahmen regelmäßig am Gottesdienſte ihrer Konfeſſion teil.

G. Chronik.

Das Schuljahr 1901/1902 hat am 29. April 1901 ſeinen Anfang genommen und ſoll am 22. März 1902 geſchloſſen werden.

Mit Erlaubnis Gr. Miniſteriums des Innern nahm Seminarlehrer Feuerbach an den Sitzungen des achten Geographenkongreſſes in Breslau teil; auch wurde dem Profeſſor Frenzel geſtattet, den naturwiſſenſchaftlichen Ferienkurs in Jena vom 4. bis 17. Auguſt zu beſuchen. Für die von Gr. Miniſterium beiden Herrn gewährten nam⸗ haften Unterſtützungen ſprechen wir hiermit unſeren geziemenden Dank aus.

Hilfslehrer Thierolf wurde vom 4. April bis 15. September zu dem in Darmſtadt durch Herrn Gymnaſialoberlehrer Hölſcher geleiteten Kurſe für Zeichenlehrer herangezogen.

Im Auftrag Gr. Miniſteriums ließ Gr. Hochbauamt Friedberg weſentliche bauliche Veränderungen und Verbeſſerungen im Schlafhaus und der Turnhalle vornehmen. Außerdem wurde die Erneuerung des von den Seminariſten benutzten Mobiliars zum Teil vorgenommen, zum Teil in Auftrag gegeben, ſo daß die in einfacher aber gediegener Weiſe ausgeſtatteten Wohn- und Schlafräume auf jeden Beſucher einen freundlichen Eindruck machen. Wir möchten hier nur erwähnen, daß für die Anſchaffung von Bett⸗ ſtellen und Matratzen 4460 Mk. verausgabt worden ſind.

Da das Schlafhaus am 4. Auguſt noch nicht bezogen werden konnte, mußten die Sommerferien um 10 Tage verlängert werden.

Auch in dieſem Jahr bot Seminarlehrer Gatzert der Mehrzahl der Seminariſten der Oberklaſſe auf einer Reiſe in die Oſtſchweiz Gelegenheit, die großartige Schönheit des Hochgebirgs kennen zu lernen.