13
Wöchentliche Stunden⸗ S ubb,in Flaſſen und Geſawetnaht 5 4 teilungen. er — Lehrer. Fächer. wöchentlichen Stunden. S I. n. ſ[1 S. W. S. W.S. W.] S. W. S. W. Violinſpiel 4 4 2 2 2 1 8S 7 Klavierſpiel 88———— 8 8 9. Hilfslehrer Thierolf Zeichnen 2 2 2 2 2 2] 6 6 25 24 3 Unterrichtsübung—— 1 1——1 1 Turnen———-— 2 2 2 2 10. Profeſſor Dr. Flöring evang. Religion 2 2 2 2 2 2 6 6 6 6 kath. Religion 1 1 1 —— 4 4 11. Pfarrer Dr. Praxmarer 2 5 4 Unterrichtsübung S1 12. Direktor Wodäge Taubſt.⸗Unterricht————1[— 1— 1 13. Medizinalrat Dr. Matthias Schulhygieine————— 1[— 1— 1
F. Gottesdienſt. Die Schüler nahmen regelmäßig am Gottesdienſte ihrer Konfeſſion teil.
G. Chronik.
Das Schuljahr 1900/1901 hat am 30. April 1900 ſeinen Anfang genommen und ſoll am 30. März 1901 geſchloſſen werden.
Die Beköſtigung der Seminariſten, die ſeither an einen Unternehmer vergeben war, konnte in dieſem Jahre von der Anſtalt ſelbſt übernommen werden, da das frühere Koſt⸗ haus durch den Staat angekauft und zweckentſprechend eingerichtet wurde. Wegen bau⸗ licher Veränderungen, die in den Herbſtferien begonnen, aber nicht vor November beendigt wurden, hatten die Internen in den erſten Wochen des Winterhalbjahres Mittags⸗ und Abendtiſch in einem hieſigen Gaſthof, während vom 6. November an ſämtliche ortsfremde Zöglinge volle Koſt in der Anſtalt erhalten.
Durch miniſterielle Verfügungen vom 10. April wurde der Hilfslehrer Adolf Heß zum Lehrer an einer Volksſchule zu Darmſtadt und der Schulverwalter Georg Thierolf zu Arheilgen zum Hilfslehrer am Schullehrer⸗Seminar zu Friedberg ernannt.
Georg Thierof, geb. zu Höchſt im Odenwald am 3. September 1879, beſuchte nach Ab⸗ ſolvierung der Realſchule zu Michelſtadt von 1896—99 das Seminar zu Friedberg. Nach der Entlaſſungsprüfung wurde ihm die Verwaltung einer Lehrerſtelle zu Arheilgen übertragen.
Im Auftrag Großh. Miniſteriums des Innern beſuchte Kollege Feuerbach im Herbſte die Pariſer Weltausſtellung, um die dort vorgeführten Einrichtungen des ausländiſchen Volksſchulweſens kennen zu lernen. Für die durch Gewährung eines Urlaubs und eines namhaften Reiſeſtipendiums unſerer Anſtalt erwieſene Förderung ſprechen wir hiermit unſeren geziemenden Dank aus.


