12 M.⸗Kl. 1 St. Die Septimenakkorde der Dur⸗ und Molltonart und deren Umkehrungen. Trugfortſchreitungen und alterirte Akkorde. Schriftliche Uebungsaufgaben. O.⸗Kl. 1 St. Die verſchiedenen Arten der harmoniefremden Töne. Modulations⸗ lehxe. Harmoniſirung von Chorälen und bezifferten Bäſſen. Kurze Belehrung über Bau und Behandlung der Orgel.
12. Turnen. Lehrbuch: Marx' Leitfaden. U.⸗Kl. 2 St. Frei⸗ und Ordnungsübungen, Gerätheturnen. M.⸗Kl. 2 St. Wie in der Unterklaſſe. O.⸗Kl. 2 St. Wie in der Mittelklaſſe, Uebung im Kommandiren.
13. Taubſtummen⸗ und Blinden⸗Unterricht.
O.⸗Kl. 1 St. im Winter. Theoretiſche Unterweiſung über die Taubſtummheit und die Eigenthümlichkeit des Taubſtummen⸗Unterrichts. Einführung in den Blindenunterricht.
1 4. Obſtbau. Lehrbuch: Lucas, kurze Anleitung zur Obſtkultur.
M.⸗Kl. im Sommer in 2 Abtheilungen mit je 1 St. Allgemeines, die Obſtbaumzucht im engeren Sinne, der Obſtbau und die Obſtbaumpflege, Formenbäume, Baumſchutz, Obſt⸗ ernte und Obſtbenutzung und Pomologie theoretiſch und ſoweit möglich durch praktiſche Aus⸗ führungen, Anfertigung von Modellen und ſyſtematiſche Ordnung derſelben.
Bei den Uebungen wird der im pomologiſchen Inſtitut zu Reutlingen ausgebildete Baumwärter Volp zugezogen.
15. Franzöſiſche Sprache.(Aicht verbindlich.) Lehrbücher: Elementar⸗ und Schulgrammatik von Plötz, die franz. Chreſtomathie desſelben Verfaſſers.
u.⸗Kl. 21 Schüler. 3 St. Das regelmäßige Zeitwort und ein Theil der unregelm. Zeitwörter mit mündlichen und ſchriftlichen Uebungen, Lektüre von Anekdoten und Erzählungen aus der Chreſtomathie.
M.⸗Kl. Im Sommer 10, im Winterhalbjahr 7 Schüler. 3 St. Beendigung und Wiederholung der unregelm. Zeitwörter mit mündlichen und ſchriftlichen Uebungen nach der Grammatik; Anwendung von avoir und étre, die reflexiven und unperſönlichen Verben, die Adverbien und Präpoſitionen, die Wortfolge an Beiſpielen; Lektüre des Diplomate par Eugene Scribe und verſchiedener Fabeln und Briefe.
O.⸗Kl. 19 Schüler. 2 St. Wiederholung des unregelm. Verbs, mündliche und ſchriftliche Uebungen nach der Grammatik über Wortfolge, Gebrauch der Zeiten, Moden und Mittelformen; Lektüre der ſchwierigen Stücke aus der Chreſtomathie.


