8 dn 8 G Zeit Klaſſe eee d Beruf Wohnort N e 8 1 1 4. 2 zu⸗ und Vorname urts 8. 8 des Eintritts Demnächſtiger Beruf 2 datum 3 8 in die bezw. Berufsſtudium 82 Bet 8 8 /☛ Auguſtinerſchule es Daters 2. aus 2b auf Grund der Prüfung nach der Ordnung vom 15. Dezember 1899 am 13. Oktober 1916: 1. Küfer, Otto 23. 6.00 e. O. 1910 6(Eiſenbahnfach Tandwirt † Echzell 2. Wolff, Arthur 12. 6. 98 e. O. 190ö8 6„ Bürgermeiſter Berſtadt am 17. März 1917: 3. Bilger, Johannes 23. 1.00 e. O. 1910 6 Eiſenbahnfach Rangiermeiſter Dortelweil 4. Dittmar, Wilhelm 25. 3.02 e. O. 1916 2 b Kaufmann Schmiedemeiſter Vilbel 5. Eberhard, Heinrich 23. 8.00 e. O. 1900 Y.⸗Kl. Eiſenbahnfach Lokomotivführer Friedberg 6. Grix, Robert 9. 1.01 k. O. 1910 6 Poſtfach Oberbriefträger Heldenbergen 7. Grünewald, Hans 11. 9.01 isr. O. 1910 D.⸗Kl.] Kaufmann Kaufmann Okarben. 8. Hilbert, Karl 14. 5.000 e. O. 1911 6 Bankfach Poſtſchaffner Friedberg 9. Küffner, Willi 14. 11.000 k. O. 1900 P.⸗Kl. Oberrealſchule Wirt„ 10. Kühn, Cheodor 28. 7.99 e. O. 19009 6 Kriegsmarine Lehrer Weckesheim 11. Loos, Johannes 19. 8.02] e. O. 1912 5 Maſchinentechniker„ Wölfersheim 12. LToth, Wilhelm 19. 2.01 e. O. 1910 D.⸗Kl.] Landwirt Landwirt Friedberg 13. Müller, Wilhelm 12. 6.02 e. Aug. 19127 5(ECiſenbahnfach Bahnhofsaufſeher Beienheim 14. Pabſt, Richard 25. 1.01 ſ e. O. 1910 6 Landwirt Landwirt Dorheim 15. Pille, Herbert 3. 5.98 e. H. 1906 Y.⸗Kl. Kaufmann Kanzleirat Frieèdberg 16. Schleuning, Wilhelm 8. 12.000 e. O. 1911 6 Poſtfach Tandwirt Beienheim 17. Schmidt, Tudwig 22. 3 00 e. O. 19009 6(Kaufmann Eichmeiſter Friedberg 18. Stern, Albert 16. 3.01 isr. O. 1910 6„ Viehhändler Nieder⸗Florſtadt 19. Wächter, Albrecht 23. 2.02ſ e. O. 1911 6 Oberrealſchule Poſtſchaffner Friedberg 3. durch eine außerordentliche Prüfung auf miniſt. Anordnung vom 2. 10. 1916 am 5. Oktober 1916: I. Müller, Alfred 26. 12.98——— WMatroſenartilleriſt Lehrer Wiſſenbach (Dillkreis)
Zur Geſchichte der Anſtalt.
Der Krieg.
Auch im letzten Schuljahr hat der Krieg in mannigfacher Weiſe ſich im Teben unſerer Schule bemerkbar gemacht. Mit regſtem Anteil verfolgten wir mit unſeren Schülern die kriegeriſchen Ereigniſſe auf allen Kriegsſchauplätzen. Jubelnd feierten wir die größten Siegestage dieſes Jahres, den Seeſieg unſerer jungen Flotte vor dem Skagerrak und die Einnahme von Bukareſt.
Wir konnten zu unſerer Freude auch in dieſem Jahre feſtſtellen, daß unſere Jugend ſich der großen Zeit durchaus würdig zeigt. Die überſchäumende Begeiſterung, wie ſie am Anfang des Krieges aufwallte, hat ſich zwar etwas gelegt, aber noch immer gibt es ſolche, die die Zeit der Einberufung ins Heer nicht abwarten können und wollen. Da ſie nicht mehr als Kriegsfreiwillige in den oberen Klaſſen entlaſſen werden, ſuchen ſie als Fahnenjunker und Seekadetten ſich einen früheren Eintritt in Heer und Flotte zu ermöglichen.
Unſere Schüler zeigten auch ein volles Verſtändnis dafür, daß dieſer Krieg nicht nur ein Krieg der waffentragenden Mannſchaften, ſondern der ganzen Völker gegen einander iſt, daß das Durchhalten hinter den Fronten ebenſo wichtig iſt als in den Fronten. Infolge davon hat auch in unſerer Anſtalt die Sammel⸗ und Hilfstätigkeit immer größere Ausdehnung angenommen.
Die Goloͤſammlung wurde eifrig fortgeſetzt und erreichte im März die Summe von 65 824 M. An der unter der Leitung des„Vaterlandsdankes“ veranſtalteten Sammlung goldenen und ſilbernen Schmuckes beteiligten ſich die Schüler ſehr eifrig. Eine beträchtliche Anzahl ſolcher Spenden konnte an die Tandesſammelſtelle in Darmſtaèt abgeführt werden. Auch an der Abfall⸗ ſammlung, der Sammlung von Briefmarken beteiligten ſich unſere Schüler. Zum Sammeln von


