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Wir benützen die Gelegenheit, um der Behörde, dem Landtag und der Stadtverwaltung für die Gewährung der erforderlichen Mittel zu der höchst notwendigen, zeitgemässen Einrichtung unseren Dank auszusprechen.—
Die Anlage konnte am 10. August zum ersten Male benützt werden.
Alle Apparate und die ganze Einrichtung besorgte in lobenswerter Weise die Firma Fuendeling in Friedberg.
2. Personalangelegenheiten.
Assessor Metzner wurde am 15. Oktober 1913 an das Neue Gymnasium zu Mainz versetzt; wir sahen den Amtsgenossen, der seit 19. April 1909 an unserer Anstalt tätig war, mit Bedauern scheiden, unsere besten Wünsche begleiten ihn in seine neue Stellung. Seinen Unterricht über- nahmen nach Anordnung der Behörde die Referendare Bast und Schneider.
Am 18. Mai 1913 konnte Professor Dr. Stroman auf eine 25jährige Tätigkeit an unserer Anstalt zurückblicken; im Namen des Kollegiums beglückwünschte ihn der Direktor zu diesem seltenen Tage.
Beurlaubt waren: Prof. Dr. Loos zur Teilnahme an den Verhandlungen und Exkursionen des mittelrhein. geol. Vereins nach Gießen(31. 3.— 2. 4. 1913);
Oberlehrer Kloos nach England(von den Osterferien bis zum Schlusse der Sommerferien; vertreten durch Prof. Reuter und die Referendare Bast und Schneider);
Prof. Grein zu einem mathem.-naturwissenschaftlichen Fortbildungskursus nach Gießen (4.—12. 3. 1914; vertreten durch die Amtsgenossen).
Am Geburtstage S. K. H. des Großhierzogs(25. 11. 1913) wurde den Professoren Reitz und Dr. Volp das Ritterkreuz I. Klasse des Philippsordens verliehen.
Referendar K. Schmidt— jetzt an der Garnier'schen Anstalt zu Friedrichsdorf— der im Schuljahr 1912/13 im 2. Vorbereitungsjahr an unserer Anstalt tätig war, wurde am 1. 4. 13 zum Assessor ernannt; desgleichen am 1. 10. 13 Referendar Clotz, der im Herbst 1913 sein 2. Vorbereitungsjahr vollendete. Er war vom 25. 3.—19. 5. 1913 zu einer militärischen UÜbung beurlaubt und ist jetzt Lehrer an einer Privatanstalt in Godesberg.
Assessor Dr. Chambré trat mit Beginn des Winterhalbjahres wieder bei uns als Volontär ein und übernahm den Unterricht in IIb in Mathematik.
Ihr 2. Vorbereitungsjahr begannen Ostern 1914 die Referendare Bast und Schneider; beide Herrn haben uns durch Vertretung beurlaubter oder versetzter Amtsgenossen nützliche Dienste erwiesen, für die wir ihnen zu Dank verpflichtet sind. Referendar Bast war vom 4. 7.—30. 9. 1913 zu einer militärischen Ubung beurlaubt; er promovierte am 10. 3. 1914 in Gießen und wird im neuen Schuljahr eine Oberlehrer-Stelle in Soltau übernehmen.
Herbst 1914 begann Referendar Steinhardt das 2. Vorbereitungsjahr.
Während der Sommerferien führte Prof. Dr. Schmidt die Direktionsgeschäfte; am 8. 11. 1913 nahm der Direktor an der Direktorenversammlung in Darmstadt teil.
An der Bahre des am 27. 2. 1914 verstorbenen Direktors des Großh. Lehrerseminars Dr. H. Schäfer legte das Lehrkollegium einen Kranz nieder.
3. Prüfungen.
a. Die Reifeprüfung wurde am 18. 2. 1914 abgehalten. Der Direktor war zum Regierungsvertreter bestimmt worden. Es bestanden 21 Abiturienten, 17 waren ganz von der mündlichen Prüfung befreit, 3 Abiturienten konnten mit Prämien bedacht werden, die wir einem Geschenk des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen verdanken, und wofür wir auch an dieser Stelle unseren verbindlichen Dank aussprechen. Die Entlassung erfolgte am 21. Februar. 9.
b) Die Abschlußprüfung fand am 14. 3. 1914 statt; auch hier war der Direktor Regierungskommissär. Es bestanden 16 Prüflinge, 6 waren von der mündlichen Prüfung befreit. Die Entlassung erfolgte am 18. März..
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Zu a und b: Die Verzeichnisse der Prüflinge s. S. 9 10; s. auch unter Geschenke S. 14.
e) Es bestanden ferner Herr stud. theol. Letzing die Ergänzungsprüfung im Griechischen (21. 5. 12), Herr stud. theol. Pulch die Prüfung im Hebräischen(15. 9. 13) und Herr stud. theol. Bender die Reifeprüfung im Lateinischen und Griechischen(27. 10. 13).


