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Der Gesundheitszustand der Schüler war gut. Leider verloren wir einen braven und hoffnungsvollen Schüler durch den Tod. Am 29. 9. 1911 starb in seiner Heimat Ober-Mörlen nach schwerem Leiden der Unterprimaner Peter Krebs. Mitglieder des Lehrerkollegiums und Mitschüler gaben ihm das letzte Geleite und legten Kränze an seinem Grabe nieder.
V. Geschenke.
1. An die Bibliothek.
Die Anstalt erhielt von
dem Großh. Ministerium des Innern: Thesaurus linguae latinae, Fortsetzung;
der Zentralstelle für die Landesstatistik: Fortsetzung der„Beiträge zur Statistik“ und der„Mitteilungen“;
dem Friedberger Geschichts- und Altertumsverein: Heft III seiner Zeitschrift;
Herrn Pfarrer Dr. Praxmarer: Stern der Jugend, Jahrgang 1911;
Oberlehrer Praetorius: Schilling, Mit Blitzlicht und Büchse;
„ Kalder: Einige Bücher für die Schülerbibliothek;
einer grösseren Anzahl Verlagsbuchhandlungen: Werke ihres Verlags.
Bücher für die Schülerbibliothek stifteten: Krämer, v. Merey, Schmidt, Türk 41; Formhals, Muth 6; die Gymnasialsextaner schenkten zusammen 20 Bände; außerdem Bücker, Denn, Grünewald, Himmelreich, Hirsch, Kayser, Leuchtgens, May, Müller, Schwarz Stahl im ganzen 12 Bücher.
2. An die Lehrmittelsammlung. von
Herrn A. Glück, Kaiserl. Gouvernementssekretär in Duala(Kamerun), einem früheren Schüler unserer Anstalt: eine Käfersammlung, eine Anzahl Photographien, ein Kleid einer Ein- geborenen aus Palmenfasern, ethnographische Gegenstände.
Reuling 2 bi: 2 Bilder.
Gegenstände für die naturwissenschaftliche Sammlung schenkten: Gräf 32ai, Gießler, Volkheimer IV, Schmidt, Petri 51;
Die Modellsammlung für den Zeichensaal bereicherten: Höres 3ai, Albach, Riedel, Rothenhäußer, Steinhäuser 3as, Schneider 3 bz, Heeger IV.
Allen Gebern sprechen wir unseren herzlichen Dank aus.
VI. Mitteilungen an das Elternhaus.
1. Zur Rücksprache mit den Eltern unserer Schüler sind wir auf unserem Amtszimmer während unserer Sprechstunde(an den Schultagen 11 ½— 12 ½ Uhr) bereit, zu andrer Zeit nur nach vorhergehender Verabredung.
Bei der grossen Schülerzahl ist vorausgehende Anmeldung dringend wünschens- wert, damit der Direktor vorher mit dem Klassenführer und den Fachlehrern sprechen kann.
Die Eltern unserer Schüler und die Freunde der Anstalt bitten wir freundlich um ver- trauensvolle, nicht namenlose Mitteilung bei etwa vermuteten Mißständen.
Namenlose Zuschriften und Mitteilungen dagegen— einerlei ob geschrieben oder gedruckt— können auf Berücksichtigung nicht rechnen.
Auch die Lehrer der Anstalt sind in ihren Sprechstunden oder nach Verein- barung jederzeit zu Auskünften bereit.


