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C. Die Progymnasialclassen— sieben Classen.
NB.(Da der Unterricht im Lateinischen in der obersten Vorschulclasse, entsprechend der Gymnasialsexta, beginnt.
ist der Unterricht derjenigen Abtheilungen, welche das Progymnasium bilden, auf 7 Classen ausgodehnt. Es ist
demnach Classe 7= Jexta, Cl. VI= Quinta. Cl. V= Quarta, Cl. IV= Unter-Tertia. Cl. III= Ober-Tertia, Cl. II= Unter-Secunda, Cl. I= Ober-Secunda)— Möller, Ebner, Wiesehahn, Karg.
1. Lateinisch.
(7) Sexta, 6 St. W.: Einübung der regelm. Formenlehre nach der Gramm. von Ellendt-Seyffert und dem Elementarbuch von Hennings für VI; wöchentl. kleine schriftliche Uebungen, zumeist in Formenextemporalien bestehend.
(VI) Quinta, 6 St. E.: Einübung der unregelm. und Wiederholung der regelm. Formenlehre nach der Gramm. von Ell.-Seyff.; hierzu die entsprechenden Uebungsstücke aus Hennings Uebungsbuch für V, meist mündlich und schriftlich.
(V) Quarta, 6 St.— 4 St. W.: Repetition des früher Erlernten und vollständige Einübung der unregelm. Formenlehre nach Ell.-Seyff. und dem Elementarbuch von Hennings für V; einige Capitel der Syntax nach Hennings für IV; wöchentlich eine oder zwei schriftliche Uebungen.— 2 St. K.: Lhomond XXXVI—O L. LX.
(IV) U.-Tertia, 6 St.— 4 St. W.: Syntaxis convenientiae, Casuslehre, Orts-, Raum- und Zeitbestimmungen an der Hand der Gramm. von E-S. und Hennings Elementar- buch für IV.— 1 St. Phaedrus ausgewählte Fabeln.— 2 St. K.: Caesar, B. G. I, 15—54.
(III) O.-Tertia, 7 St. E.: In Hennings Aufgaben für Quarta von der Bedeutung der Tempora bis zu den Participia, mündlich und schriftlich, 3 St.— Caesar, B. G. die 3 ersten Bücher, 2 St.— Ovid. Metam. 4 Nummern nach Sibelis, nebst Einleitung in die Metrik, 2 St.
(II) U.-Secunda, 7 St.— 4 St. E.: Vergil, Aeneis I, II(halb), 2 St.— Livius XXI, 2 St.— 3 St. W.: Einübung der Lehre von den Tempora und Modi nach E.-S. und Haackes Aufgaben für U.-Tertia(Nr. 170— 265); wöchentlich ein Extemporale.
(I) O.-Secunda, 8 St.— 3 St. M.: Vergil, Aen. I, II, III; 1 St. Extemporal- exercitium über verschiedene gramm. Regeln mit Rücksicht auf die einfachsten Stilregeln.— 2 St. E.: Wiederholung der schwierigeren Theile der lateinischen Grammatik; Ueber- setzung aus Haackes Aufgaben für O. III und U. II.— 3 St. W.: Livius XXII; Cic. Or. in Cat. I, II; 1 St. Extemp. im Anschluss an die Lectüre.
2. Griechisch.
(IV) U.-Tertia, 5 St. M.: Nach eignem Lehrbuch die Formenlehre bis ins regelm. Verbum; Uebersetzen der Beispiele in Schenkls Elementarbuch, meist mündlich; schriftlich meist an der Schultafel.
(III) 0.-Tertia, 5 St. E.: Die Verba auf und ι᷑¶ mund das Averbo der Classen V- VIII; die Beispiele aus Schenkls Elementarbuch, die deutschen Stücke mündlich und schriftlich, 3 St.— Xenoph. Anab. I, 1—4, 2 St.
(1I) U.-Secuuda, 6 St.— 4 St. M.: Wiederholung der Formenlehre vom Verbum auf, z. Th. auf ⁴, Uebersetzen in Schenkl, in Curtius Gr. Casus und Praepp., 2 St.— Homer Od. I, V, 228 ad f., nebst hom. Formenlehre nach Vorkommen, 2 St.— 2 St. W.: Xenoph. Anab. II, III, IV, 1. 2. 2
(1) O.-Secunda, 6 St.— 4 St. M.: Wiederholung der Formenlehre; Grammatik von Curtius bis zum Infin, 2 St.— Homer Od. III, V, 228 ad f., VI, VII, IX., 2 St.— 2 St. W.: Herodot, II mit Auswahl, III, 1—75.


