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Phyſik, 2 St. Klein;: Die Wärmelehre erweitert; die Dampfmaſchine; Magnetismus und Elektricität. Mechanik: Das früher Durchgenommene wiederholt und erweitert.
Chemie, 2 St. Klein: Unterſchied zwiſchen phyſikaliſchen und chemiſchen Erſcheinungen. Geſetzmäßigkeit bei chemiſchen Vorgängen; Elemente und Verbindungen; Atomgericht und Molekular⸗ gericht; die Metalloide; Sauerſtoff, Waſſerſtoff, Stickſtoff und Kohlenſtoff. Die atmoſphäriſche Luft. Stöchiometriſche Aufgaben.
Mineralogie, 1 St. Blickhahn: Kryſtallographie; Wiederholung der Gruppen der Metalloide und der leichten Metalle; die Gruppen der Silicate, der ſchweren Metalle und der organiſchen Ver⸗ bindungen; Geſteinslehre. Nach Schödler’'s Buch der Natur.
Zeichnen, 2 St Lang(mit Cl. I. zuſammen): Sieh bei der I. Cl.
Singen, 2 St. Claus: Sieh bei der I. Cl.—
Turnen, 2 St. Claus(mit Cl. III. und I. zuſammen): Sieh bei der IJ. Cl.
Erſte Claſſe. (15. bis 16. Lebensjahr.)
Religionslehre, A. evangeliſche, 2 St. Köhler(mit Cl. II. vereinigt): In 1 St. Bilder aus der chriſtlichen Kirchengeſchichte vom Anfang bis zur Reformation; in 1 St. Lectüre aus⸗ gewählter Abſchnitte aus den ſynoptiſchen Evangelien. B. katholiſche, 2 St. Bauer(Cl. IV., III., II., I.): Sittenlehre: Nothwendigkeit und Möglichkeit die Gebote zu halten. Ordentliche Gottesverehrung; das Gebet, die Heiligung der Sonn⸗ und Feiertage, der Gottesdienſt, die heiligen Sakramente und die Sakramentalien. C. israelitiſche, 2 St. Heß(mit Cl. II. zuſammen): Im Winterſemeſter: Beſprechung über moſaiſche, traditionelle und kultuelle Religionsvorſchriften. Geſchichte der Juden von Karl dem Großen bis zur Reformation; ſynagogal⸗geſchichtliche Lebens⸗ bilder aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Im Sommerſemeſter und zwar nach dem neuen Lehrplan: Vom 2. bis zum 3. Abſchnitt des Herxheimer'ſchen Religionsbuchs. Geſchichte der Juden von der Zeit Alexander des Großen bis zur Zerſtörung Jeruſalems durch die Römer. Auswendiglernen und Erklären einiger Pſalmen.
Deutſch, 2 St. Schmid: Einführung in die poetiſche Literatur der Deutſchen, vermittelt durch Vorleſung und Erklärung von Dichtungen unſerer zweiten Blütheperiode. Ausführlicher wurde Schiller behandelt, von deſſen Dramen Wallenſteins Lager, die Jungfrau von Orleans und Wilhelm Tell geleſen wurden; im Anſchluß an die Lectüre das Weſen der dramatiſchen Poeſie erläutert; declamatoriſche Uebungen und Uebungen im freien Vortrag; alle 3 bis 4 Wochen ein größerer Aufſatz.
Franzöſiſch, 4 St. Opel: In Noiré's Grammatik Capitel XI. und XII.(Ende), von dem Zeitwort(Participien, Infinitiv, Indicativ, Conditionnel, Conjunctiv, Zeitformen) und der Conſtruction; die dazu gehörigen Uebungsſtücke wurden mündlich und ſchriftlich überſetzt und eingeübt, die betreffenden Wörter gelernt; Lectüre: Ferry: Nouvelles mexicaines und Molière: Lavare; Sprechübungen darüber.
Engliſch, 2 St. Opel: Die Satzlehre nach Georg's Elementar⸗Grammatik; Ueberſetzung und Einübung der einſchlägigen Uebungsſtücke und Geſpräche; Sprechübungen.
Geſchichte, 2 St. Schmid: Geſchichte vom weſtfäliſchen Frieden bis zur Gegenwart.
Geographie, mathematiſche, 2 St. Klein: Die Beweiſe für die Kugelgeſtalt der Erde; Berechnung des Umfangs der Erde; Achſendrehung der Erde; Beſtimmung der Länge und Breite; jährliche Bewegung der Erde; Entſtehung der Jahreszeiten; Sonnen⸗ und Mondfinſterniſſe. Ueber⸗ ſichtliche Betrachtung des Planetenſyſtems.
Arithmetik und Algebra; Algebra, 2St. Klein: Progreſſionen; quadratiſche Gleichungen mit 1 und 2 Unbekannten; Exponentialgleichungen; diophantiſche Gleichungen; Zinſeszins⸗ und Renten⸗ rechnung. Arithmetik, 1 St. Im Winter Horix(mit Cl. II. gemeinſchaftlich): Münzreductionen; abgekürzte Zinsrechnung; Terminrechnung und einfache Wechſelreductionen. Im Sommer Karg: Die Claſſen wurden getrennt und von Pfingſten ab wurden trigonometriſche Aufgaben gelöſt.


