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Geometrie, 2 St. Im Winter Würth: Nach Kambly: Flächeninhalt, Verwandlung und Theilung der Figuren. Im Sommer Biel: Aehnlichkeit der Dreiecke und Vielecke, Kreisumfang und Kreisfläche; Conſtructionen.
Phyſik, 2 St. Klein: Aus der Wärmelehre: Quellen der Wärme und Wirkungen der Wärme; Ausdehnung der luftförmigen, flüſſigen und feſten Körper durch die Wärme; Verhalten des Waſſers zwiſchen 00 und+ 40 C.; Veränderung des Aggregatzuſtandes durch die Wärme; Schmelzen und Sieden; Verdampfung und Verdunſtung; Thermometer; Pſychrometer; Kryophor; Papin'ſcher Topf; Wärmeleitung und Wärmeſtrahlung. Aus der Mechanik: Geſetz der communicierenden Röhren; Spring⸗ brunnen; Waſſerleitung; Canalwage; Waſſerſtandsrohr; arteſiſche Brunnen; Luftdruck; Athmen und Saugen; Blaſebalg; Heronsball und Heronsbrunnen; Saug⸗ und Druckpumpe; Feuerſpritze; die atmoſphäriſche Dampfmaſchine.
Naturkunde, 2 St. Blickhahn: Im Winter Mineralogie: die phyſikaliſchen Eigenſchaften der Minerale; die Gruppen der Metalloide und der leichten Metalle; im Sommer Botanik: Wiederholung der Geſtaltungslehre; Gewebelehre; Pflanzenphyſiologie; die wichtigſten Familien des natürlichen Syſtems, beſonders die Culturpflanzen. Nach Schödler's Buch der Natur.
Schreiben, 1 St. Lang: Uebungen in der dentſchen und lateiniſchen Schrift; Dictate; Kanzleiſchrift; Fracturſchrift; ein Theil der Rundſchrift.
Zeichnen, 2 St. Lang(mit Unterbrechung von Oſtern bis Sommerferien): Sieh bei der I. Cl.
Singen, 2 St. Claus(mit Cl. II. und I. zuſammen): Sieh bei der I. Cl.
Turnen, 2 St. Claus(mit Cl. II. und I. zuſammen): Sieh bei der I. Cl.
Zweite Claſſe. (t4. bis 15. Lebensjahr.) Religionslehre: Sieh bei der IV. und I. Cl.
Deutſch, 2 St. Schmid: Stiliſtiſche Uebungen verſchiedener Art; alle 3 Wochen ein größerer Aufſatz; Briefe; Uebungen im freien Vortrag über vorher gegebene Themata aus der Geſchichte oder der Literatur; declamatoriſche Uebungen; Einführung in die poetiſche Literatur der Deutſchen, vermittelt durch Vorleſung und Erklärung von Dichtungen aus der neueren Zeit; die wichtigſten Lehren der Poetik(lyriſche und epiſche Poeſie).
Franzöſiſch, 4 St. Opel: In Noirés Grammatik, Capitel V. bis XI., von den Präpoſi⸗ tionen, Zahlwörtern, Comparativſätzen, Fürwörtern, Adverbien und Conjunctionen; die dazu gehörigen Uebungsſtücke wurden mündlich und ſchriftlich überſetzt, die Wörter gelernt; in Lüdecking's Leſebuch, II. Theil, ausgewählte Stücke überſetzt und zu Sprechübungen benntzt.
Engliſch, 2 St. Opel: Die Wortlehre nach dem ſyſtematiſchen Curſus in Georg's Elementar⸗ Grammatik von§. 98— 140 durchgenommen, die engliſchen und deutſchen Uebungsſtücke meiſt ſchriftlich überſetzt und eingeübt, die Wöͤrter gelernt.
Geſchichte, 2 St. Schmid: Wiederholung der Geſchichte vom Beginne der neueren Zeit bis zum dreißigjährigen Kriege; Geſchichte der neueren Zeit vom dreißigjährigen Kriege bis zur erſten franzöſiſchen Revolution.
Geographie, 2 St. Schmid: Europa ausführlich.
Arithmetik und Algebra; Algebra, 2 St. Klein: Ausziehen der Kubikwurzel aus Zahlen; Rechnung mit entgegengeſetzten Größen; Buchſtabenrechnung; Gleichungen des erſten Grades mit mehreren Unbekannten. Arithmetik, 1 St. Im Winter Würth, im Sommer Biel: Sieh bei der I. Cl.
Geometrie, 2 St. Im Winter Würth: Rechnende Geometrie und Stereometrie nach Kambly; planimetriſche Conſtructionen. Im Sommer Biel: Wiederholung der Stereometrie.
Darſtellende Geometrie, 2 St. Im Winter Würth: Projectionen des Punktes, der Linie; Durohſchnitte einer Linie mit den Projectionsebenen; Projectionen von Vielecken, Kreiſen, Prismen und


