Jahrgang 
1875
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Phyſik, 2 St. Klein: Magnetismus; Reibungselectricität und Galvanismus. Allgemeine Eigenſchaften der Körper und beſondere Zuſtände der Materie. Gleichgewicht und Bewegung der flüſſigen Körper. 115E nes i⸗

Chemie, 2 St. Klein: Geſetzmaͤßigkeit bei chemiſchen Vorgängen. Atom und Molekül. Die wichtigeren nichtmetalliſchen Elemente und deren Verbindungen unter ſich. Stöͤchiometriſche Aufgaben.

Mineralogie, 1 St. Würth: Kryſtallographie; Beſchreibung der Mineraliten; Geognoſie und Geologie. Nach Schödlers Buch der Natur. 1. 1 Hnn

Schreiben, 1 St. Lang: Wie in der III. Claſſe; außerdem noch Rondeſchrift.

Zeichnen, ſieh bei der I. Claſſe. Singen. Turnen dsgl.

Erſte Claſſe. (1 5. bis 16. Lebensjahr.

Religionslehre, A. evangeliſche, 2 St. Schmid:(mit Cl. II. und III. gemeinſchaftlich): Geſchichte der chriſtlichen Kirche von der nachapoſtoliſchen Zeit bis zum Augsburger Religionsfrieden. Einleitung in die neuteſtamentlichen Briefe. Ausgewählte Abſchnitte der neuteſt. Briefe wurden geleſen, erklärt und ſtellenweiſe memoriert; einige Kirchenlieder wurden gelernt B. katholiſche, 2 St. Bauer: 1. Unſterblichkeit des Menſchen; Nothwendigkeit der Religion; Glaubensquellen; Katholiſche Glaubens⸗ regel. Nothwendigkeit und Eigenſchaften des Glanbens. Gottes Daſein und Weſen. 2. Kirchengeſchichte: Von Gründung der Kirche bis zu Conſtantin dem Großen. C. israelitiſche, 2 St. Heß:(mit Cl. II.): Geſchichte der Inden von der Zeit Hyrkans bis zur Zerſtörung Jeruſalems durch die Römer(136 v. 70 n. Chr.); Erklärung der Perikopen für Neumond⸗, Sabbath⸗ und Feſttage. 8

Deutſch, 3 St. Schmid:(Literatur mit der II. Cl. gemeinſchaftlich): Einführung in die poetiſche Literatur der Deutſchen vermittelt durch Vorleſung und Erklärung von Muſterſtücken aus der Zeit von Haller und Hagedorn bis zu Herder; dabei die wichtigſten Lehren der Poetik entwickelt; geleſen und erklärt wnrden LeſſingsMinna von Baruhelm undNathan der Weiſe. Eine Anzahl Gedichte wurden memoriert und vorgetragen. Uebungen im freien Vortrag; alle 3 Wochen ein größerer Aufſatz. Uebungen im Eutwerfen von Dispoſitionen. 1l. 1.

Franzöſüſch, 4 St. Opel: In Noirés Grammatik, Capitel IX. bis XII.(Ende), von den Adverbien, Conjunctionen, dem Zeitwort(Participien, Infinitiv, Indicativ, Conditionnel, Conjunctiv Zeitformen) und der Conſtruction. Die dazu gehörigen Uebungsſtücke wurden mundlich und ſchriftlich uͤberſetzt, die betreffenden Wörter gelernt. Lertüre: Xavier de Maistre, Le lépreux de la cité d'Aoste und Les prisonniers du Caucase, und Sandeau, Mademoiselle de la Seiglière. Sprechübungen darüber. Einige freie Aufſätze. 1 u

Engliſch, 2 St. Opel: Die Satzlehre nach dem ſyſtematiſchen Curſus von Georgs Elemeutar⸗ grammatik von§. 140 bis zum Ende durchgenommen, die Uebungsſtücke meiſt überſetzt und eingeübt, die zugehörigen Wörter gelernt. Ausgewählte Stücke aus Lüdekings engliſchem Leſebuch II. Theil.

Geſchichte, 2 St. Schmid: Erweiterte Wiederholung der deutſchen Geſchichte von den älteſten Zeiten bis zum Tode Friedrichs des Großen. Geſchichte der neueren Zeit von der Mitte des 18. Jahr⸗ hunderts bis zum Schluß der Freiheitskriege 193

Geographie, 2 St. Klein: Mathematiſche: Die Beweiſe für die Kugelgeſtalt der Erde. Ab⸗ plattung der Erde und Urſache derſelben. erechnung der Größe der Erde. Die Beweiſe für die tägliche und jährliche Bewegung der Erde. Beſtimmung der geographiſchen Länge und Breite. Ent⸗ ſtehung der Jahreszeiten. Sonnen⸗ und Mondsfinſterniſſe. Das Gravitationsgeſetz und die Kepleriſchen Geſetze; Beweiſe derſelben. Synodiſcher und ſideriſcher Umlauf der Planeten und des Mondes; Be⸗ rechnung des einen aus dem anderu. Berechnung der Entfernnung und Größe von Mond, Sonne und. Planeten. Sterntag und Sonnentag. Zeitgleichung. Die Kometen. Ueberſicht des Sonnenſyſtems. Arithmetik und Algebra, 4 St. Klein: Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Zinſeszins⸗ und Rentenrechnung. Die Combinationslehre. Wahrſcheinlichkeitsrechnungn Der binomiſche Lehrſatz für ganze poſitive Exponenten. Unbeſtimmte Gleichungen vom erſten Grad. Gleichungen vom dritten Grad. Cardaniſche Formel. Elemente der Zahlentheorie: Aufſuchen des größten gemeinſchaftlichen Maßes zweier Zahlen, des kleinſten gemeinſchaftlichen Dividuus Zweier und mehrerer Zahlen. Kennzeichen der Theilbar⸗ keit der Zahlen. Das monadiſche, dyadiſche, triadiſche, tetradiſche ꝛc. Zahlenſyſtem. Geſchäftsrechnen.