e. Die ſchriftliche Reifeprüfung wurde am 1. und 3.—5. 2. abgehalten, die mündliche unter dem Vorſitz von Herrn Oberſchulrat Dr. Deiters am 1. 3. Alle 9 Oberprimaner waren zugelaſſen, 8 beſtanden die Prüfung, zwei davon mit „gut“.*)
Vor⸗ und Zuname Geburtstag Bekenntnis Staatsangehörigkeit Gennhlan an Karl Heinz Borcherding 8. 10. 8. ev. Preußen Medizin Johannes Fuhr 12. 11. 9.».„ Verwaltung Max Holland⸗Merten*) 11. 1. 10.„„„
Arno Mennicken 11. 1. 11.»..„
Heinz Mentzel 14. 7. 11.„„ Philol. Dtſch. u. Geſch. Joſt Michel 28. 5. 10.„„ Theologie
Karl Muth 20. 9. 7.„„ Sportlehrer Heinrich Rang*) 20. 3. 10.„„ Naturwiſſenſchaften
f. Vom Turnunterricht waren 2 Schüler im ganzen Jahre befreit, 1 mußte im Winterhalbjahre befreit werden, 1 im Sommerhalbjahre befreiter durfte im Winterhalbjahre wenigſtens an leichteren Uebungen teilnehmen.
g. An der philoſophiſchen Arbeitsgemeinſchaft beteiligten ſich 3 Ober⸗ und 2 Unterprimaner, an der chemiſchen 14, an der biologiſchen 15 Schüler der 3 Ober⸗ klaſſen.
h. Der Schülerausſchuß ſetzt ſich zuſammen aus den von den Klaſſen gewähl⸗ ten Sprechern. Zum Berater wurde Herr Studienrat Kleeberg gewählt, der ſich an den Ausſchußſitzungen beteiligte. Der von Herrn Oberſchulrat im Mai ab⸗ gehaltenen wohnte auch der Direktor bei. Die Ordnungsgeſchäfte in den Klaſſen⸗ räumen wurden von den Schülern im Wechſel übernommen. An den für die Sammlungen und den Schulgarten nötigen Arbeiten beteiligten ſich die Schüler unter Leitung der betr. Fachlehrer. Ein von Herrn Dr. Roeder ins Leben ge⸗ rufener Büchereiausſchuß hat die Verwaltung der Schüler⸗ und Hilfsbücherei ſelbſtän⸗ dig übernommen.
Die unter Leitung von Herrn Studienrat Meil ſtehende Schülergruppe des Vereins für das Deutſchtum im Auslande beteiligte ſich mehrfach an deſſen Ver⸗ anſtaltungen, beſonders in der Werbewoche im September vom 10.—17. 9.
Eine von Herrn Studienrat Dr. Quentin begründete Spielſchar beſtand aus etwa 20 Mitgliedern. Aufgeführt wurde Kleiſts„Zerbrochener Krug“ in Frankenberg, Roſenthal, Haina und Adorf. Mitglieder der Spielſchar wirkten bei der Aufführung des engliſchen Dramas mit und führten bei der Faſtnachtsfeier Gryphius'„Peter Squenz“ auf.
i. Das Schulgeld beträgt— wie an allen ſtaatlichen höheren Schulen— 200 RM. jährlich. 16 Schülern konnten Freiſtellen gewährt werden. Außerdem wurde eine einmalige Erziehungsbeihilfe von 50 RM. bewilligt.
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