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Den Turnunterricht erteilten die Professoren Becker(II 2² a) und III ² b), Gentsch(I ¹ b), Tenter III² a), Richter(II2b und III 1a), die Oberlehrer Gerlach(II 1 b), Fahz(I² a), Meinig(I1a und IV b), Breucker IV a), Ritter(II'a und V b), Stiebeling(VI b), Hartte(I ² b), Dorschel (TIIInb und Va), die ordentlichen Lehrer Horn(1 a), Schäfer(VIa und 2 b), Stuhrmann(1 b), Nattkemper(2 a). Für den Turnunterricht der Hauptanstalt waren jede Woche 54, für den der Vorschule 8 Stunden angesetzt. Bei 22 Klassen wurde in 22 getrennten Abteilungen geturnt.
Turnspiele. Als Spielplatz diente der eine gute halbe Stunde von der Schule entfernt gelegene Altaracker. An 9 Spieltagen(Montag nachmittags bis Ende Juni) beteiligten sich 87% der Schüler unter der Leitung der Herren: Professor Dr. Fried, Professor Dr. Gentsch, Oberlehrer Dr. Hartte, Diehl und Nattkemper.
Die mit Vorliebe betriebenen Spiele waren: Schlagball, Fußball, Faustball, Bären- schlag, Barlaufen.
Freiwilliges Turnen im Winterhalbjahr. Montag nachmittags von 5— 6 ½ Uhr. Geräteturnen und Turnspiele unter Leitung der Herren Professor Bender und Oberlehrer Dr. Gerlach.
Beteiligung: 59 der besseren Turner aus-IV; mittere Besuchszahl 45.
Schwimmen. Freischwimmer waren 156 Schüler; 43 Schüler erlernten das Schwimmen im Berichtsjahre.
Rudern. Während des Sommers 1914 bestand unsere Ruderriege aus 30 Schülern der Klassen Oberprima bis Untersekunda. Die zweimaligen wöchentlichen Ubungen wurden unter Aufsicht des Rudervereins„Germania“(Maininsel) vorgenommen.(Für das Sommer- halbjahr wurde ein einmaliger Betrag von 8,50 ℳ erhoben. Die Beschaffung der vorschrifts- mäßigen Ruderkleidung erfordert eine einmalige Ausgabe von höchstens 10 ℳ.)
Militärische Jugendübungen. An den Ubungen der Frankfurter Jungmannschaften beteiligten sich unter Leitung der Herren Dr. Goedeckemeyer und Dr. Gerlach 90 Schüler der Anstalt. Mit Freude meldeten sich fast alle gesunden Schüler zwischen 15 und 20 Jahren freiwillig zu diesen Ubungen, als das Vaterland Deutschlands Jugend aufforderte, an der militärischen Vorbildung teilzunehmen; mit jugendlicher Frische suchte jeder bei den Exerzier- übungen im Schulhof und bei den Geläândeübungen im Freien seinen Mann zu stellen. Vier von den Jungmannen sind bereits als Kriegsfreiwillige ins Heer eingetreten. Mag diese Einrichtung unsern Schülern zum Wohle, unserm Vaterlande zum Segen gereichen.


