Wie groß ist der Halbmesser des Grundkreises des Kegels? Beispielh= 5 cm; n= 6.(Glei- chung 3. Grades). 3. Die Grundlinie eines gleichschenkligen Dreiecks habe die Länge c. Wie groß ist seine Höhe hce, wenn das auf der Grundlinie stehende einbeschriebene Quadrat an Inhalt gleich dem sechsten Teil des Dreiecks ist?(Für c nehme man bei der Konstruktion 2 cm.) In eines der erhaltenen Dreiecke soll das Rechteck mit größtem Inhalt einbeschrieben werden.(Algebraische Analysis und Differentialrechnung.)
Folgende Jahresarbeiten wurden eingereicht: 1. Ein Verkehrsbild der Stadt Frankfurt a. M. (Grundner.) 2. Johannes Janßen in Frankfurt a. M. von 1854—1891.(Hlinetzky.) 3. Siedlungs- und Agrarwesen in Brandenburg(bis 1500).(Loh.) 4. Die Entwicklung der Wotanstragödie und ihre Beeinflussung durch die Nibelungen in Richard Wagners„Ring“.(NMergell.) 5. Tibe- rius und der Prinzipat(Wie versucht Tiberius den Prinzipat zu erhalten und wie scheitert er daran?)(Nagel.)
f. Künstlerischer und technischer Unterricht 1. Zeichnen und Kunstunterricht
UNTERSTUFE: Kindertümliches Zeichnen und Malen aus dem Erlebnis- und Phantasiekreis des Schülers. Einfache Natur- und Werkformen aus der Vorstellung und nach vorhergegange- ner Anschauung.
UNTERTERTIA: Erweiterte Aufgaben bildhaften Gestaltens.— Erste Versuche bewußter
Raumgestaltung.— Parallelperspektive.— In VI UIII gelegentliche Bildbetrachtung. OBERTERTIA: Bildgestaltung.— Das Räumliche in einer der strengen Perspektive mehr genä- herten Auffassung. Kopfzeichnen. Linearzeichnen: Projektion.— Kunstbetrachtung: Mutter
und Kind in der bildenden Kunst.
UNTERSEKUNDA(wahlfrei; alle 14 Tage 2 Stunden): Darstellung von Eindrücken und Erleb- nissen.— Naturbeobachtung und Darstellung(Pflanze, Tier).— Kunstbetrachtung: Das Pferd in der bildenden Kunst.
OBERSTUPFE: Siehe S. 11 unter Arbeitsgemeinschaften.
2. Musikpflege
Die Verteilung der lehrplanmäßigen Musikstunden entsprach der des Vorjahres; die Klassen IV bis OIII und UII bis OI bildeten je eine Abteilung, in der sie abwechselnd unterrichtet wurden.
Für das Schülerorchester konnte aus dem Ertrag des letzten Konzerts ein Violoncello be- schafft werden. Für die Schüler der Unterstufe ist Geigenunterricht(Violinlehrer Kühnemund) eingerichtet, der rege in Anspruch genommen wird und den Nachwuchs für das Schüler- orchester heranbilden soll. Der Unterricht wird in kleinen Gruppen erteilt; die Preise sind sehr niedrig gehalten. An die Eltern ergeht die Bitte, von dieser Einrichtung ausgiebig Gebrauch zu machen. Die wichtigsten musikalischen Darbietungen bei Schulfeiern waren folgende: 7. Sinfonie, Satz 2, v. Haydn. Andante Op. 78 und Andante aus der Sonate Op. 137 von Schu- bert, Klavierkonzert von Mozart(mit Orchesterbegleitung), Violinkonzert Nr. 7, Satz 1, von Rode. Im Rundfunk spielte das Orchester mit dem des Kaiser Friedrichs-Gymnasiums verei- nigt: Haydn: Andante aus der 7. Sinfonie, Mozart: Alla turca, Beethoven: Adagio a. d. Septett. Mozart: Menuett a. d. 3. Sinfonie. Beim Mozart-Beethoven-Abend brachte ein Streichquartett einzelne Sätze aus den G-Dur- und A-Dur-Quartetten beider Meister zum Vortrag. Außerdem wurden Stücke aus den„Kompositionen des Achtjährigen“(Geigenkursus) und„Eine kleine Nachtmusik“(Orchester) vorgetragen. An Klaviervorträgen wurden geboten: Coriolan-Ouver-
10


