Jahrgang 
1913
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Zeichnen: 2 Std. Schoenemann. Beginn des Zeichnens nach dem Gegenstande. Gepreßte Naturblätter, Schmetterlinge in ein- und mehrfarbiger Wiedergabe. Wand- tafel-, Gedächtnis- und Phantasiezeichnen.

Nadelarbeit: 2 Std. VIa, Abt. a Valentin, Abt. b im Sommer Keßler, im Winter Schäfer; VIb, Abt. a im Sommer Keßler, im Winter Schäfer, Abt. b Neu. Stricken: Strumpf, Rodelmütze, Maschenstopfen; Nähen: Kinderserviette, Verzierung mit Benutzung des Stoffgewebes.

Singen: 2 Std. Sonntag. Die Erhöhuug und Erniedrigung der Töne. C., G- und F-dur-Tonleiter nach Intervallen und Hauptdreiklängen. Der Dominantseptakkord. Punktierte Noten, Taktarten, Synkope, Triole. Die Liedform. Ein- und zweistimmige Übungen und Diktate. 9 Volkslieder. 4 ev. Choräle. 1 geistliches Volkslied.

Turnen: 2 Std. VIa im Sommer Kamper, im Winter Schäfer; VIb im Sommer Albrecht, im Winter Friedmann. Schrittarten, Freiübungen, Gerätturnen, auch schwedische Ubungen, Weitspiele.

Klasse VIla, Klassenlehrer zuerst Kraemer, dann Friedmann, und VIIb, Klassenlehrer Ewald.

Religion, ev.: 3 Std. VIIa Wolf, VIIb Ewald. Nach Schäfer-Krebs, Bib- lische Geschichten, wurden im Zusammenhang betrachtet und erzählt: Geschichten aus dem Alten Testament bis zum Exil; daran anknüpfend behandelt und gelernt: das erste Hauptstück mit Luthers Erklärungen, 4 Kirchenlieder und etwa 20 Sprüche. Zur Er- läuterung Erzählungen aus dem Leben. Kath.: 3 Std. Braum, gemeinsam mit Klasse V.

Deutsch: 5 Std. VIIa Kraut, eine Std.(Geschichtserzühlungen) zuerst Kraemer, dann Friedmann, VIIb Neu. Paldamus-Rehorn, Lesebuch 3. Teil. Mündliche Ubungen: Erzählen aus den Sagen des klassischen Altertums und aus den deutschen Sagen, von Lebensbildern aus der brandenburg-preußischen Geschichte, von Selbsterlebtem und Er- dachtem. Ausdrucksvolles Lesen von Prosastücken und Gedichten, Aneignung von

Gedichten.

Grammatik: Der einfache und der erweiterte Satz; Wortarten, Deklination, Konjungation, Komparation; Zerlegung von erweiterten Sätzen nach Satzteilen und Wortarten.

Schriftliche Ubungen. Jede zweite Woche 1 Diktat, 16 kleine Aufsätze(davon 9 in der Schule). Grammatische und stilistische UÜbungen.

Französisch: 6 Std. VIIa zuerst Kraemer, dann Friedmann, VIIb Albrecht. Lehrbuch: Kühn-Diehl, Lehrbuch der französischen Sprache für höhere Mädchenschulen, Ausgabe C, I. Teil. Kurzer Lautierkursus. Lesen: Stück 1 44. Grammatik und Übungen, Kapitel 1 14.(Substantiv, Adjektiv, Pronomina, Grund- und Ordnungszahlen, Präpositionen, die Hilfsverben, Konjugation der regelmäßigen Verben auf er, ir und re im Aktiv und einige Formen unregelmäßiger Verben, der Teilungsartikel, einiges aus der Satzlehre. Einige Prosastücke und die meisten Gedichtchen auswendig gelernt und zum Teil gesungen; im Anschluß daran, sowie mit Benutzung des Hirt'schen Bildes