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Schreiben: 1 Std. Va und Vb Schwarz. Deutsche und lateinische Schrift auf einfachen Linien. Fließendes Schreiben an zusammenhängenden Stücken geübt.
Zeichnen: 2 Std. Schönemann. Zeichnen schwierigerer Schmetterlings- formen, Federn. Erste Uebung im Schattieren einfacher Naturformen wie: Blätter, Zweige, Früchte— Käüfer, Vogelköpfe. Gedächtnis- und Phantasiezeichnen, auch an der Wanadtafel.
Nadelarbeit: 2 Std. Va Valentin, Vb Wolf und Valentin. Häkeln: Ein- satz und Spitze. Nähen: Schürzen, Kissen, Deckchen usw. Puppenkleider. Gestalten einfacher Formen in Flach- und Kreuzstich.
Gesang: 2 Std. Schwarz. Die schwierigeren Tonarten in Dur. Ueber- tragung einfacher Tonfolgen in verschiedene Tonarten. Aufgaben aus gesungenen Liedern. Diktate. Die Mollterz und Sexte, die übermäßige Sekunde. Die Ausweichung nach der Dominante. 9 ein- und zweistimmige Volkslieder. 4 evangelische Choräle.
Turnen: 2 Std. Va Albrecht, Vb Schwarz. Ordnungsübungen: Reihungen, Schwenkungen, Hinterziehen. Schrittarten: Mannigfaltige Verbindungen der bereits ge- lernten. Wiegegang, Schottischhupf, Zwirbeln. Geräteübungen: Stäbe, Hanteln, Reifen, Bälle, Leiter, Stangen, Sprungständer. Reigen und Spiele, besonders Treibball und Schnurball.
Klasse VlIa, Klassenlehrerin Wolf, und VIb, Klassenlehrerin Kapp.
Religion: ev.: 3 Std. Vla Wolf, VIb Kapp. Geschichten des Neuen Testaments bis zur Pfingstgeschichte nach Schäfer-Krebs, Biblische Geschichten. Im Anschluß daran: Behandlung des zweiten Hauptstücks mit Luthers Erklärungen und Wiederholung des ersten. Aneignung von ungefähr 30 Bibelsprüchen und 3 Kirchen- liedern. Kath.: 3 Std. Braum. Kombiniert mit Klasse Va.
Deutsch: 5 Std. VIa Wolf, VIb Kapp. Uebungen im ausdrucksvollen Lesen, Erzählen und Aufsagen von Gedichten. 12 Gedichte wurden gelernt. Grammatik: Wiederholung und Erweiterung der Lehre von den Wortarten, der Flexion und der Wortbildungslehre. Der einfache Satz und seine Erweiterungen. Elementare Belehrung über Haupt- und Nebensatz. 7 Grammatikarbeiten. Rechtschreibung: Wiederholung der wichtigsten Regeln. 15 Diktate. Aufsatzübungen: Wiedergabe von Erzähltem, Gelesenem und Erdachtem. 10 Klassenaufsätze. Alle 14 Tagen eine häusliche stilistische Uebung.
Französisch: 5 Std. VIa Wolf, VIb Kapp. Kühn-Dichl, Elementarbuch, Ausgabe A. Lesen: Nummer 55— 97 mit Auswahl. Anschließend Uebung im Sprechen und Erzählen. Gedichte. Grammatik:§ 17— 27. Konjunktiv, Passiv, Reflexives Verb, Veränderlichkeit des Partizips, Gebrauch der Hilfsverben avoir und être. Laut- liche und orthographische Veränderungen bei den er-Verben.§ 35, 3— 44. Teilungs- artikel, weibliche Form und Steigerung des Adjektivs, das Adverb, das Zahlwort, das persönliche, besitzanzeigende, rückbezügliche, hinweisende und Fragefürwort. Wöchent- lich eine Klassenarbeit, abwechselnd Uebersetzung und Diktat.


