18. Januar 1935: Der 18. Januar 1871(Reichs⸗ gründungsfeier). Anſprache des Direktors.
30. Januar 1935: Die Bedeutung des 30. Ja⸗ nuar 1933: 1933— 1935. Anſprache des Direktors.
1. März 1935: Nationalfeier der Rückkehr der Saar! 1. Das Saarlied. 2. Anſprache des Direktors. 3. Nationalhymnen.
6. März 1935: Schulfilm⸗Vorführung. 1. Der Lehrfilm und ſeine Bedeutung für Anterricht und Erziehung. Anſprache des Direktors. 2. Lehrfilme, die Studienrat Dr. J. Hebeiſen vor⸗ führt. 8. März 1935: N. S.⸗Schulfilm⸗Veranſtaltung „Der Schimmelreiter“.
18. März 1935: Gedenkfeier für unſere Ge⸗ fallenen.
1. Hymne(Gluck). Orcheſter.
2. Choral: Weil Du vom Tod erſtanden biſt.(J. S. Bach). Chor.
3. Anſprache des Direktors.
4. Ich hatt' einen Kameraden. Chor. 27. März 1935: Das
Frankfurt a. M.
Einführung in unſere Beſichtigung des Karmeliter⸗
kloſters mit Lichtbildern von Studienrat J. Oſt.
27. März 1935: Führung der U III— U II durch die wiederhergeſtellte Karmeliterkirche durch Ma⸗ giſtratsbaurat Derlam.
1. April 1935: Bach⸗Händelfeier und Entlaſ⸗ ſung der Oberſekundaner durch den Direktor. 1. Chor: Es klingt ein heller Klang.(H. G. Nägeli). 2. Gedichte:
a) Deutſcher Rat(Rob. Reinick). Hellmut Knödgen, VI; b) Der letzte Mann(Heinr. Röder). Feliy Thart, VI.
3. Orcheſter: Siciliano.(G. F. Händel).
4. Gedicht: Was der deutſche Junge ſoll(Ad. Holſt). Beck, O II.
5. Weil du vom Tod erſtanden biſt.(J. S. Bach).
6. Anſprache: Bach⸗Händel von Studienaſſeſſor Heldmann.
7. Orcheſter: Menuetto alternativo.(J. S. Bach).
8. Anſprache des Direktors und Entlaſſung der Oberſekundaner.
9. Comitat. 2. April 1935: Werbung für die Volkstums⸗
arbeit des BV. D. A.
1. Bruderruf. Gedicht.(M. Kahle). IV.
2. Sprachenfragen im Memelgebiet. O III.
3. Oſtlandsdeutſche. Gedicht.(M. Kahle).
Karmeliterkloſter in
O III.
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6. Schulſparkaſſe
Wir pflegen den Spargedanken und die Sparluſt bei unſeren Schülern durch die Errichtung einer Schulſparkaſſe, die von Studienrat Dr. Joſef Hebeiſen geleitet wird. Die Schulſparkaſſe hat inzwiſchen erfreuliche Fortſchritte gemacht.
7. Unſer Schulgottesdienſt
iſt alte Tradition ſeit Begründung der Schule im Jahre 876, die Beteiligung iſt freiwillig und ein officium nobile für Lehrer und Schüler. Derſelbe findet Montags und Donners⸗ tags in der St. Bernarduskirche ſtatt und beginnt 40 Mi⸗ nuten vor dem Anterrichtsanfang. Das freiwillige Opfer, das Eltern und Schüler an dieſen Tagen gern bringen, bringt wertvolle Frucht für unſere Jugend.
8. Elternbeſuche
werden an der Selektenſchule in beſonderer Weiſe gepflegt und waren während des Schuljahres recht zahlreich. And doch möchten wir Lehrer wünſchen, daß ihre Zahl ſich ſtets vergrößert. Bei der Vielgeſtaltigkeit des Anterrichts der höheren Schule iſt Rückſprache mit jedem Lehrer notwendig denn aus der Vielgeſtaltigkeit der Beobachtungen ergibt ſich erſt ein Geſamtbild der Leiſtungsfähigkeit, des Strebens und des Charakters des Schülers.
Die Ausſprache muß ſich verteilen auf das ganze Schuljahr, nicht nur auf die Zeiten vor einem nahenden Zeugnis oder nach einer Mitteilung ſeitens der Schule.
Für die Ausſprache ſind die amtlich feſtgeſetzten wöchentlichen Sprechſtunden eingerichtet. Im Intereſſe einer ungeſtörten Ausſprache iſt vorherige Anmeldung notwendig. Bei Behinderung der Eltern geben alle Lehrkräfte gern auch eine andere Zeit zwecks Rückſprache an. Beſuche in den Zwiſchenpauſen müſſen vermieden werden, da alle Lehrkräfte in dieſen mit Aufſichten und Anterrichtsvor⸗ bereitungen beſchäftigt ſind und haſtige Auskünfte den Zweck des Beſuchs verfehlen.
9. Zeugniſſe
werden dreimal im Jahr ausgegeben, und zwar vor den Sommer⸗, Weihnachts⸗ und Oſterferien.
10. Mitteilungen
an die Eltern unſerer Schüler über Lücken in den Kennt⸗ niſſen werden gleichfalls dreimal alljährlich verſandt: Vor den Herbſtferien, vor Weihnachten, ſowie zwiſchen Weih⸗ nachten und Oſtern. Zeugniſſe und Mitteilungen müſſen mit der Anterſchrift der Eltern verſehen den Klaſſen⸗ leitern zurückgereicht werden.


