9. Befreiung vom künstlerischen, technischen und Religionsunterricht
Vom Turnunterricht waren auf Grund ärztlichen Zeug-
nisses 3 Schüler, von den Turnspielen 6 Schüler befreit.— Eine Befreiung von den übrigen Fächern
kam an unserer Anstalt nicht in Betracht.
d) Aus unserer Erziehungsarbeit 1. Die Schülerselbstverwaltung
Die bisher bewährten Form Untersekundaner betreute eine unserer 6 Klassen und achtete insbesondere darauf, daß die Schulordnung im Hause und auf dem
Schülerselbstverwaltung wurde in der
fortgesetzt: Je ein
Hofe von den Schülern beachtet wurde. Ferner wurden einzelne Schüler zur Mithilfe bei der Verwaltung von
Sammlungen herangezogen.
2. Schulgemeinden der Selektenschule unter Leitung des Direktors
Nr. 1— 102: Schuljahr 1920, 1921, 1922, 1923, 1924, vergl. Jahresbericht 1924; Nr. 105— 150: Schuljahr 1925, vergl. Jahresbericht 1925; „ 151— 166: 4 1926, 1926; 167 198:„ 1927,„„ 1927; 199— 232:„ 1928, 6.. 1928; 233—265:„ 1929,.„ 1929; 266 ,502: 5 1950,„„ 1950; „ 505— 542:„ 1931.„. 1931.
Von den 40 Schulgemeinden, die im Laufe des Schul- jahres 1951-32 stattfanden, waren 22 Erziehungsgemein- schaften, an denen der Direktor mit den Schülern die Fleiß Leistungen der Klassen, sowie Vorkommnisse aus dem
Schulordnung, die Hausordnung, Betragen, und
Schulleben besprach.
18 Schulgemeinden suchten das Wissen der Schüler zu erweitern durch:
a) Vorträge von Lehrern: St.-R. Ost, Was bedeutet für uns W. Raabe?— St.-R. Dr. Heimen, Studien- reise nach Ober- und Miittelitalien. St. R. Ost, Erzichung zur Kunst im deutschen Unterricht. St.-ER. Dr. Schneider, Der Stoffwechsel des mensch- lichen Körpers. St. R. Ost, Goethes Leben Lichtbild. St.-R. Dr. Hebeisen, Die deutsche Verfassung;
im
b) durch Vorträge von Schülern: Lincker OIII: Die
Reisen des hl. Paulus. Wolter UII: Freiherr vom und zum Stein. Meyer, Wolter, Fiebis, Sebastian UII: Studienfahrt der UII in den Schwarzwald, und
c) durch Vorträge von Freunden der Schule: der Ja-
paner P. Abe S. J.: Japan.— Graf von Montecucco.
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in Java, Sumatra, Borneo und China P. Amann S. J., Schweden;
Erlebnisse 1929—31.
d) durch Konzerte und
e) Theater: Krippenspiel für Deklamation, Chor und Orchester: Bübchens Weihnachtstraum. Leitung: Oberschullehrer Knödgen. Neuköllner Mario-
netten-Theater. Elisabeth die Heilige.
Leitung: St.-R. Michel.
3. Wandertage
Die Teilnahme an den Wanderungen ist verpflichtend; auf Grund eines Gutachtens des Schularztes kann Direktor einen Schüler von der Teilnahme an den Wanderungen
nur der befreien.
Einmal in folgenden Monaten: Mai, Juni. August, September, Oktober, November, Dezember, Januar, Fe- ruar und März werden ganztägige für die Klassen UIII, OIII und UII, sowie Spazier- Länge während des Vormittags für die Klas- sen VI, V und IV vorgesehen.
Die vorgeschriebenen Wanderungen führten unsere Schüler nach allen Richtungen und machten sie mit der engeren Heimat bekannt.
Wanderungen
e) Hilfsmaßnahmen der Schule 1. Schulspeisung
An der städtischen Schulkinderspeisung beteiligten durchschnittlich 35 Schüler. 2
Die Schüler erhielten nach der 2. Unterrichtsstunde Becher Milch bezw. Kakao mit einem Zwieback Brötchen.
sich
einen bzw.
2. Schulärztliche Betreuung
Der im vergangenen Jahre befriedigend.
Gesundheitszustand der Schüler war
Von der durch die Stadt eingeführten kostenlosen
Zahnbehandlung machten die weitaus meisten Schüler Gebrauch. Eine Anzahl von erholungsbedürftigen Schülern wurde
durch das Jugendamt, die Zentrale für Private Fürsorge
und den Caritasverband an geeignete Erholungs- stätten geschickt.
Unser Schularzt, Sanitätsrat Dr. J. Rothschild, betreute die Schule in der hergebrachten Weise. 3. Freistellen
Schulgeld: dasselbe betrug jährlich Mk. 240.—
Freistellen: 55 verliehen.
Im vergangenen Schuljahre waren
an Schüler ganze, an 5 Schüler halbe Freistellen
Schulgelderlaß für ein halbes Jahr erhbielten
2 Schüler wegen mißlicher wirtschaftlicher Verhältnisse.


