a) Der Lehrkörper
1. Zu Beginn des Schuljahres umfaßte das Lchrerkol- legium
a. Festangestellte:
Studiendirektor Dr. K. Breuer;
Studienräte: Aug. Manns, Dr. J. Heimen, Dr. G. Schneider, J. Ost, AX. Michel, Dr. A. Men- ning, Dr. J. Hebeisen, O. Hupe:
Oberschullehrer: A. Müller.
b. Hilfskräfte:
Studienreferendar Sommer(Zeichnen), Hilfslehrer Schröder(Turnen), Reichsfreiherr von Droste(Mu- sik), Kaplan Calmano(Eeligion).
1.
überzählig
Ok
Zur
. Es schieden infolge der Sparmaßnahmen am 1951 St. R. O. Schillerschule; Hilfslehrer
tober aus: Hupe als
ferner Schröder, RNeichs
freiherr von Droste und Kaplan Calmano. Diese drei Kräfte, die den erkrankten Oberschullehrer A. Müller vertraten, wurden durch die infolge der Sparmaß Lehrkräfte T.
Musterschule);
nahmen anderweitig frei gewordenen er-
Oberschullehrer Knödgen Ober- schullehrer Weeber(Turnen; gleichzeitig am Lessing Diehl gleichzeitig an der Ziehen-Oberrealschule).
1.
setzt, nämlich durch
(Musik; gleichzeitig an der
gymnasium) und Oberschullehrer(Zeichnen;
In den Ruhestand trat zum Dezember 1951 Ober
schullehrer A. Müller.
Seit 1. 1887 wirkte Müller als Lehrer zunächst in Oberreifenberg und Bier stadt bis zum April 1898. Vom 15. April 1898 ab war er im Frankfurter Schuldienst tätig, und zwar zunächst 1. Oktober 1901 die Selektenschule versetzt. Oberschullehrer
dem September Alexander
wurde er Müller hat alle seine Kräfte unter den schwierigsten Verhältnissen
an der Battonschule. Zum
an
mit unermüdlichem Eifer restlos der Jugend, die ihm
anvertraut war, gewidmet und lebte nur der Schule. Insbesondere hat er sich um die Pflege des religiösen Liedes verdient gemacht, und wo er ein musikalisches Talent fand, suchte er— auch unter eigenen Opfern— Mittel und Wege zu seiner Förderung.
Wir wünschen ihm ein langes und glückliches otium
cum dignitate!
b) Aus dem Unterricht
1. Deutsche Aufsätze
Untersekunda:
1. Frankfurt! Was(Kl. A.). 2. Die schwarze Galeere v. W. Raabe. Kurze Inhaltsangabe (Kl. A.). 5. Wiedergabe eines Aufzuges aus Schillers
ist es mir?
Drama„Die Jungfrau von Orleans“, der mir am
29
besten gefiel(H. A.). 4. Eindrücke von unserer Schwarzwaldfahrt(H. A.). 5a) Unter welchen Le-
bensbedingungen mußte Friedrich Mergel seine Ju- gend verbringen?(Nach der Judenbuche von A. von Droste-Hülshoff). Mergel
nach unbedenklich
b) Konnte sich Friedrich
seiner Rückkehr in die Heimat
als Johannes Niemand ausgeben?(Nach der Juden
buche von A. von Droste-Hülshoff)(KlI. A.). 6. a) Welche staatsbürgerlichen Forderungen stellt Gottfried Keller in seinem„Fähnlein der sieben
Aufrechten“? b) Weihnachtsglanz in den Geschäfts- straßen Frankfurts. c) Meine Lieblingsbeschäftigung (Kl. A.). 7. a) Bahmenthema: Unsere Selektenschule. Ich durch das Schulgebäude und berichte ihm über das Schulleben. 6 und 7 Uhr der Hauptwache(Beobachtungsskizze). c) Meine täg lichen Eindrücke bei der Fahrt zur Schule(Kl. A.). 8. PDrüfungsaufsatz: a) Meine bisherige Lebensent- wicklung. b) Was
c) Inwiefern
führe einen Freund aus meiner Jugendgruppe
b) Zwischen abends an
bedeutet das Radio für unsere
Familie? war Michael Kohlhaas einer der rechtschaffensten seiner Zeit? H.
Kohlhaas“).
und Menschen
Nichael
entsetzlichsten
(nach v. Kleist's Novelle
„
Obertertia:
1. Die Erlebnisse des Kajütenjungen der Immakulata (nach Wilhelm Raabes„Schwarze Galeere“)(H. X.). 2. a) Auf der Kapersburg. b) Auf der Burg Fried- berg. c) Auf Forsthaus Winterstein(Kl. AX.). 5. a) Be- schreibung des Motorrades. b) Der Motorradfahrer (Beobachtungsskizze)(H. A.). 4. Ferienerlebnis(Kl. A.). 5. a) Kapellmeister Fran⸗ Anton Neubauer.(Nach W. H. Riehls Novelle„Der
Rahmenthema: Ein
Stadtpfeifer von Weilburg“), Versuch einer Cha- rakteristik(Kl. A.). 6. Meine Weihnachtswünsche (Kl. A.). 7. Rahmenthema: Unser Schultheater. a)
Hinter den Kulissen. b) In der Garderobe. c) Unser Theaterabend. d) Das Elisabethenspiel in unserem
Schultheater(H. A.). 8. a) Der Taugenichts erzählt seiner„schönen, Snädigen Frau“ seine Erlebnisse
in Bom. b) Der Taugenichts erzählt seiner„schönen, Frau“
Felsenschloß.
seine Erlebnisse auf dem italie— c) Wie liche Walten in Schillers Ballade„Der Gang nach
(Kl. A.).
gnädigen
nischen zeigt sich das gött-—
dem Eisenhammer“?
Untertertia: 1. Welche lustigen Personen aus Shakespeare's„Was ihr wollt“ gefielen mir am besten?(Aufführung im Volksbildungsheim)(H. A.). 2. Siegfrieds Tod(H. A.). 3. Zwei Lesestück Paulsens (KI. A.). Nach„Die Hochzeitsreise“(Kl. A.). 6. Ein Besuch in den Sa-
(H. A.). 7. Mein(HI. A.).
treue Freunde(nach einem französischen
(H. A.). 4. Daul 5. Bildbeschreibung:
Jugendzeit
Schwind
rotti-Werken Schulweg


