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4. Naturgeſchichte. Im Sommer: Beſprechung der bekannteren Pflanzen; im Winter:
Beſchreibung einzelner Säugethiere und Vögel nach vorliegenden Exemplaren; Gruppieren derſelben. 2 St. Im Sommer: Geiſſel, im Winter: Reuſch, zuletzt Mardner.
5. Rechnen. Uebungen in den vier Grundrechnungsarten mit reinen Zahlen; Reſol⸗ vieren und Reducieren nach Gaſſer's Schulrechenbuch I, 2. und II.
6 St. Im Sommer: Geiſſel, im Winter: Mardner.
6. Zeichnen. Anfangsgründe des Freihandzeichnens; die gerade Linie in ihren verſchie⸗ denſten Richtungen; Meſſen und Theilen derſelben; Verbindungen zu Winkeln, Flächen, ſym⸗ metriſchen Figuren, Verſchlingungen. 2. St. Mehler.
7. Schreiben. Deutſche und engliſche Großſchrift nach Vorſchreiben an der Wandtafel und im Heft; Taktſchreiben.
3 St. Im Sommer: Geiſſel, im Winter: Reuſch, zuletzt Mardner.
8. Singen. Ueben und Einſtudieren einer größeren Anzahl ſtufenmäßig geordneter, leicht faßlichen, Stimme und Gehör bildenden Lieder, deren Text vorher erläuternd beſprochen
und theilweiſe memoriert wurde. 2. St. Leibfried. 9. Turnen. Frei⸗ und Ordnungsübungen; einfache Hang⸗ und Sprung-Uebungen an den entſprechenden Geräthen; Turnſpiele. 2 St. Reuſch, zuletzt Geiſſel.
B. Höhere Bürgerſchule. Sexta.
Klaſſenlehrer: Dr. Rauſcher.
1. Religion. a. Katechismus: Wiederholung und Erweiterung des Unterrichts über das heil. Bußſakrament. Das erſte Hauptſtück nach dem großen Katechismus. b. Bibliſche Geſchichte: Das alte Teſtament bis zur Errichtung des Königthums. 3 St. Butz.
2. Deutſche Sprache. Leſen, Erklären und Wiedererzählen von Gedichten und Proſa⸗ ſtücken aus Viehoff's deutſchem Leſebuch; im Anſchluß hieran Grammatik: die Lehre vom einfachen erweiterten Satze, ſowie genaue Beſprechung der einzelnen Wortarten. Memorieren paſſender Gedichte. Schriftliche Arbeiten: Dictate, grammatiſche und orthographiſche Uebungen; kleine Aufſätze erzählenden und beſchreibenden Inhalts. 6 St. Rauſcher.
3. Franzöſiſche Sprache. Regeln über die Ausſprache, verbunden mit Leſe⸗Uebungen. Declination des Subſtantivs und Conjugation der Hülfszeitwörter avoir und etre. Extemporalien. Mündliche und ſchriftliche Ueberſetzung der darauf bezüglichen Uebungsſtücke, ſowie Memorieren der dazu gehörigen Vocabeln nach Plötz Elementargrammatik I. Lection 1—40.
. 5 St. Thévenot.
4. Geſchichte. Die wichtigſten Sagen aus dem Alterthume nach Buſchmann.
1 St. Im Sommer: Rauſcher, im Winter: Kirſchbaum.


